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Motorradbekleidung: Worauf es ankommt

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Motorradbekleidung: Worauf es ankommt

| fb (CF)

Zweiradfahrer benötigen im Straßenverkehr besonderen Schutz in Form von Motorradkleidung, da das Gefährt weder über eine Knautschzone noch eine Außenkarosserie verfügt. Nicht nur der Helm, sondern auch die restliche Bekleidung muss ausreichend Schutz bieten. Sparen Sie nicht an falscher Stelle und beachten Sie wichtige Eigenschaften qualitativer Motorradkleidung.

Leder ist das beste Material

Neben einem guten Motorradhelm muss auch die restliche Kleidung den Fahrer schützen. Kleidung für Motorradfahrer erfreut sich da immer mehr in Form von Textilkombinationen großer Beliebtheit. Das liegt daran, dass sie bequem, wetterfest und leicht ist. Selbst in puncto Sicherheit hat sie im Vergleich zu Leder aufgeholt, ist aber noch nicht gleichwertig: Leder schnitt bei Tests zur Abriebfestigkeit besser ab als das hochwertigste Kunstfaser-Produkt, so der ADAC. Außerdem sind bei Lederkleidung die wichtigen Protektoren und Schutzpolster besser fixiert, bleiben also da, wo sie hingehören. Sie bieten somit besseren Schutz als bei Textilanzügen. (Motorradhelm: Der richtige Schutz für den Kopf)

Bei guter Motorradbekleidung sind Protektoren wichtig 

Unabhängig vom Material sind die Schutzmechanismen weiterer Komponenten entscheidend. Die Protektoren schützen bei einem Unfall den Körper, da sie die Energie des Aufpralls aufnehmen und verteilen. So schützen sie Knie, Ellenbogen, Hüfte und Rücken. Auch spitze Objekte sollen so nicht durch die Kleidung dringen können. Entscheidend ist, dass der Protektor gut an der für ihn vorgesehenen Stelle sitzt. Verrutscht er, bietet selbst der beste Protektor wenig Schutz, so der ADAC weiter. Achten Sie darauf, dass die Motorradkleidung nach der europäischen Norm 1621 geprüft wurde. Er sollte zudem möglichst dick sein sowie eine große Fläche abdecken.

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Besonders Gelenke sollen durch Protektoren geschützt werden. Schließlich sind sie bei Stürzen am stärksten gefährdet, wie die Fachzeitschrift "Motorrad" berichtet. Es eignen sich hier zum Schutz besonders Weichschaumprotektoren, da diese das Knochenbruch-Risiko deutlich senken. Wichtig: Bei der Motorradkleidung sollten Rücken, Schulter, Gesäß, Hüfte und Ellenbogen durch Protektoren geschützt sein. Aber auch Knie, Fußknöchel und Schienbein sollten die Polster abdecken.

Bei Handschuhen achten Sie auf einen guten Abstreifschutz. Ziehen Sie sich ein Exemplar über die Hand und versuchen Sie mit der anderen, den Handschuh bei angewinkeltem Handgelenk abzuziehen. Sitzt er fest, sollte er sicher sein. Gleitet er schnell ab, ist dieses Modell ungeeignet. Für den Schutz der Beine ist es zudem wichtig, dass Stiefel über dem Knöchel sitzen. Ein hoher Schaft und eingearbeitete Protektoren an Knöcheln und Schienbein sind besonders zu empfehlen. (Motorrradhandschuhe pflegen: So geht’s)

Je weniger Nähte, desto besser

Wenn Sie sich Motorradkleidung kaufen möchten, sollten Sie sich unbedingt Zeit nehmen und sich möglichst kompetent beraten lassen. Schließlich geht es um Ihre Sicherheit. Suchen Sie sich am besten mehrere Anzüge aus, die Sie anprobieren. Besonders wichtig: Prüfen Sie, ob die Protektoren gut sitzen und nicht verrutschen. Weiterhin sollten Falten nicht drücken – wie etwa in den Kniekehlen oder am Becken.

Werfen Sie einen Blick auf Nähte und Reißverschlüsse. Sind viele Nähte verarbeitet, deutet das laut ADAC auch auf viele potenzielle Schwachstellen hin. Vergessen Sie auch nicht, sich im Anzug auch probeweise auf Ihr Motorrad zu setzen. So prüfen Sie in der für Sie gewohnten Fahrhaltung, ob alles gut sitzt. (Motorradbekleidung richtig pflegen: Tipps)

Quelle: fb (CF)

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