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Wenn Sie gerne Pilze essen, sollten Sie sich vorab gut informieren. Es gibt jede Menge Sorten, darunter der Knollenblätterpilz, die hochgiftig sind. Die meisten Pilze erkennen Sie an bestimmten Merkmalen. Falls Sie sich unsicher sind, fragen Sie aber auf jeden Fall einen Experten.
Der Knollenblätterpilz gehört zu den giftigsten Pilzen in Deutschland. Er kann sogar einen Menschen töten – lassen Sie ihn unbedingt stehen. Sie erkennen den jungen Knollenblätterpilz an seinem halbkugelförmigen Hut. Später wird er bis zu 15 Zentimeter breit und hat eine olivgrüne beziehungsweise gelbe Farbe. Die Farbe ist am Rand durchaus ein wenig heller. Die Oberfläche ist bei feuchtem Wetter schmierig, sonst eher matt. Die Lamellen sind lang und weiß, später werden diese grünlich. Der Stiel ist grün oder gelb, sehr lang und zylindrisch geformt. Auch der artverwandte Kegelhütige Knollenblätterpilz ist hochgiftig. (Achtung, giftige Pilze! Diese Arten sind lebensgefährlich)
Der Knollenblätterpilz ist hochgiftig (Quelle: imago)
Innen ist das Fleisch weiß und riecht teilweise nach Honig. Dieser Duft ist zwar sehr anregend, darf aber nicht als Anreiz genommen werden, den Pilz zu verspeisen: Die Gifte, die darin enthalten sind, Amatoxine und Phallotoxine, befallen rasch die Leberzellen und verlangsamen den Zellstoffwechsel.
Sie finden den Pilz in Laubwäldern und Parkanlagen, meistens unter Buchen oder Eichen. Der Knollenblätterpilz hat zwischen Juli und Oktober Saison. (Pilzsaison 2013: In welchem Monat Sie welche Pilze sammeln können)
Generell gilt laut der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM): "Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen. Pilze, die Sie bestimmen, essen Sie bestimmt nicht! Erst wenn Sie sich nach wiederholter Bestimmung der Kenntnis sicher sind, denken Sie an die Bratpfanne." Wer nicht auf frische Pilze aus dem Wald verzichten will, sollte unbedingt folgenden Hinweis der DGfM beachten: "Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM". Grundsätzlich gilt: Lassen Sie im Zweifelsfall einen Pilz lieber stehen und gehen Sie kein Risiko ein. (Satanspilz: So erkennen Sie den Giftpilz)
Quelle: in (CF)
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