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Pilzsaison 2013: In welchem Monat Sie welche Pilze sammeln können

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Pilze

Pilzsaison 2013: Wann Sie welche Pilze sammeln können

07.10.2013, 14:44 Uhr | ah (CF)

Die Pilzsaison 2013 hat bereits angefangen. Im Pilzkalender können Sie genau sehen, welche Pilzsorten Sie zu welcher Zeit sammeln können. Aber Achtung: Bedenken Sie dabei unbedingt, dass nicht alle Pilze bekömmlich sind.

Generell gilt: Zum Steinpilz, Bovist und fast jedem anderen essbaren Pilz gibt es ein giftiges bis hochgiftiges Gegenstück, das dem Speisepilz zum Verwechseln ähnlich sehen kann. Deswegen sollten Sie Pilze ohne Expertenhilfe nur dann ernten und essen, wenn Sie sie wirklich genau kennen. Das rät auch die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM).

Pilzsaison 2013: Wann Sie welche Pilze sammeln können. Pilzkalender: Das ganze Jahr über können Sie Speisepilze finden (Quelle: imago\blickwinkel)

Pilzkalender: Das ganze Jahr über können Sie Speisepilze finden (Quelle: blickwinkel/imago)

 

Pilzsorten von März bis Juli

Sammeln kann man Speisepilze in nahezu jedem Monat des Jahres. Viele der "Frühpilze" bieten jedoch in Geschmack und Nährwert nicht die gewohnte Qualität. Märzschnecklinge (Achtung, Verwechslungsgefahr mit dem Ziegelroten Risspilz), Fichtenzapfenrüblinge und Milde Kiefernzapfenrüblinge (Vorsicht, von ungenießbaren Bitteren Kiefernzapfenrüblingen nur durch Geschmacksprobe zu unterscheiden) sind beispielsweise Sorten, die ab dem kalendarischen Frühlingsbeginn im Wald zu finden sind. Die Monate April und Mai bieten da schon bekanntere Sorten, nämlich unterschiedliche Morchelnarten und den blasigen Becherling.

Im Mai beginnt dann die Saison des Steinpilzes, der recht häufig auf unseren Speisekarten zu finden ist. Pfifferlinge und Parasole führen das Pilzsortiment ab Juni weiter - doch Vorsicht, bei diesen Pilzen kommt es auf die korrekte Verarbeitung an. Sie können roh teilweise giftig sein. Der Sommersteinpilz gehört natürlich ebenfalls in die Zeit der warmen Tage.

Pilzkalender von August bis November

Erst im Herbst beginnt die eigentliche Pilzsaison, auch wenn viele dieser Pilze, wie etwa der Bovist, auch schon im August zu finden sind. Viele verschiedene Champignonarten wie beispielsweise der Wiesenchampignon, der Waldchampignon und der Anischampignon haben nun ihren Auftritt - auch hier gilt: Sammeln Sie diese Pilze nur, wenn Sie sich eindeutig sicher sind. Oftmals werden Champignons nämlich mit den hochgiftigen und tödlichen Knollenblätterpilz verwechselt.

Achtung, giftige Pilze! Diese Arten sind lebensgefährlich

So sammeln Pilzfreunde ab September Marone, Herbsttrompete, Schopftintling und natürlich auch noch Steinpilze und Pfifferlinge. Rauchblättriger Schwefelkopf, Hallimasch und Stockschwämmchen bilden das Schlusslicht der essbaren Pilze. Auch diese Pilze sind roh teilweise giftig und sind daher nur im gekochten oder gut gedünsteten Zustand essbar.

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Wichtig: Sammeln Sie nur, was Sie sicher kennen

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) warnt auf ihrer Homepage: "Am häufigsten treten Pilzvergiftungen durch zu alte (...) oder zu lange, beziehungsweise falsch gelagerte Pilze auf." Auch der Genuss von rohen und ungenügend gedünsteten Pilzen kann schwere Folgen nach sich ziehen. Achten Sie daher auf die richtige Lagerung und eine entsprechende Zubereitung.

Und für das Sammeln von Pilzen gilt den Experten zufolge: "Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen. Erst wenn Sie sich nach wiederholter Bestimmung der Kenntnis sicher sind, denken Sie an die Bratpfanne." Wer nicht auf frische Pilze aus dem Wald verzichten will, sollte unbedingt folgenden Hinweis der DGfM beachten: "Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM". Grundsätzlich gilt: Lassen Sie im Zweifelsfall einen Pilz lieber stehen und gehen Sie kein Risiko ein.

Pilze sammeln: Mengen sind festgelegt

Beachten Sie beim Sammeln von Waldpilzen auf jeden Fall die vorgeschriebene Höchstmenge. Sie ist in Deutschland je nach Bundesland geregelt und beträgt in den meisten Fällen ein Kilo pro Person und Tag für den Eigenbedarf. Durch diese Regelung soll der Pilzbestand in den Wäldern geschützt und ein gewerblicher Handel mit im Wald gesammelten Pilzen verhindert werden.

 
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