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Ratten vertreiben mit Hausmitteln: Giftfreie Methoden

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Nager bekämpfen  

Ratten vertreiben mit Hausmitteln: Giftfreie Methoden

| uc (CF)

Wenn Sie Ratten vertreiben, den kleinen Nagern jedoch nicht gleich den Garaus machen möchten, bieten sich ein paar Hausmittel an. Womit sie Ratten zuverlässig loswerden und von welchen Methoden Sie lieber absehen sollten, erfahren Sie hier.

Ratten vertreiben – gar nicht so einfach

Ratten zu bekämpfen ist kein einfaches Unterfangen, da die Tiere clever und ausgesprochen lernfähig sind. Sie verfügen über eine soziale Intelligenz, lernen also aus den Fehlern ihrer Artgenossen. Konkret heißt das, dass viele Tricks gegen die Nager nur einmal funktionieren, denn die verbleibenden Tiere fallen nicht noch einmal darauf rein.

Ratten vertreiben mit Hausmitteln: Giftfreie Methoden. Lebensmittel sollten so gelagert werden, dass die Nager sie nicht erreichen können. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lebensmittel sollten so gelagert werden, dass die Nager sie nicht erreichen können. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Um Umwelt und Natur zu schützen, lassen sich zum Vertreiben von Ratten auch Hausmittel einsetzen. Bei vereinzelten Tieren bieten sich Lebendfallen an. Grundsätzlich gilt aber: Ein größeres Rattenproblem ist durch Hausmittel nur schwer in den Griff zu bekommen. In solchen Fällen muss meist der Kammerjäger ran.

Ratten mit Geruch vertreiben

Alte Hausmittel gegen Ratten sind Nelkenöl und Essigessenz. Die Tiere mögen den Geruch dieser Substanzen nicht, ähnlich verhält es sich mit Terpentin. Versuchen Sie, die Ratten zum Auszug zu bewegen, indem Sie getränkte Lappen vor und um den Rattenbau herum verteilen. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass sich die Schädlinge an den Geruch gewöhnen.

Auch mit scharfem Chili lassen sich Ratten vergraulen. Werden Chilipulver oder -flocken auf den üblichen Laufwegen der Tiere verteilt, nehmen sie die Substanz über das Fell beim Putzen auf. Allerdings besteht auch bei diesem Hausmittel die Gefahr eines Gewöhnungseffekts.

An den Geruch benutzter Katzenstreu scheinen sich Ratten hingegen nicht so leicht zu gewöhnen. Die Streu sollte in Stoffsäckchen entlang der Laufwege der Nager verteilt werden. Hervorragend zum Vertreiben geeignet ist auch Eisenvitriol: Die Substanz ist beispielsweise in vielen Kalkfarben enthalten.

Ratten vertreiben mit Musik – geht das?

Die Wirksamkeit von Maßnahmen wie Ultraschall oder Dauerbeschallung mit Musik ist umstritten. Ultraschallgeräte kosten zwischen zehn und 50 Euro und produzieren einen hochfrequenten Ton, der die Schädlinge verjagen soll. Zu bedenken ist außerdem, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Haustiere diesem hohen Frequenzbereich ausgesetzt sind.

Achtung: Eine verbreitete Empfehlung zur Vertreibung von Ratten ist, mit Gips vermengten Brei auszulegen. Von diesem Hausmittel sollten Sie jedoch absehen. Der Gips löst bei den Tiere starke Verdauungsschmerzen aus, wodurch sie unnötig gequält und bei Überdosierung sogar getötet werden. Im Todesfall eines Artgenossen werden die Ratten die Ursache erkennen und sich nicht davonmachen, sondern die ausgelegten Köder ignorieren.

Vorbeugende Maßnahmen gegen die Nagetiere

Neben den Bekämpfungsmitteln gegen akuten Rattenbefall, gilt es auch Strategien anzuwenden, die einem Zulauf der Tiere vorbeugen. So sollten Sie zum Beispiel durch Baumängel entstandene Löcher und Ritzen abdichten, um mögliche Einstiegsmöglichkeiten zu versperren. Licht- und Luftschächte können Sie mit feinmaschigen Gittern verschließen. Rückstauklappen in der Toilette verhindern ein Eindringen von Ratten über die Kanalisation.

Außerdem ist es wichtig, mögliche Futterquellen aufzuspüren und diese zu beseitigen. So ist zum Beispiel eine Vorratskammer oft der perfekte Rückzugsort für Ratten, an dem sie ausreichend Nahrung finden. Auch im Keller machen sie sich oft breit, da sie dort ungestört sind. Lagern Sie Lebensmittel daher fest verschlossen an für die Tiere unzugänglichen Stellen.

Werfen Sie außerdem keine alten Lebensmittel in die Toilette, vor allem dann nicht, wenn keine Rückstauklappe vorhanden ist. Auch die Mülltonne kann Ratten anziehen. Halten Sie diese daher stets geschlossen. Ein Kompost mit zu vielen organischen Abfällen oder sogar Fleischresten bietet den Tieren eine großartige Speisekammer – solche Abfälle haben auf dem Kompost nichts zu suchen. Achten Sie generell auf eine gute Durchmischung Ihres Komposts aus Rasenschnitt, Kräutern, Gemüseabfällen, Strauchresten und Laub.

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