14.02.2012, 15:16 Uhr | is (CF) / niw
Es gibt wohl niemanden, der Schlafstörungen nicht kennt. Sie liegen im Bett, wälzen sich hin und her, decken sich auf und zu. Das Abschalten will nicht gelingen. Erst finden Sie gar nicht in den Schlaf, dann wachen Sie immer wieder auf. Am nächsten Morgen fühlen Sie sich dann wie gerädert, sind müde und schlapp. Die Ursachen dieser Störungen der Nachtruhe sind vielfältig. Wir erläutern, woran es liegen kann und was Sie dagegen tun können.
Eine tickende Uhr reicht oftmals schon aus, um Menschen am Einschlafen zu hindern, dazu muss man noch nicht mal sehr geräuschempfindlich sein. Wenn sich dann noch andere Geräuschpegel in der näheren Umgebung dazugesellen - sei es der tropfende Wasserhahn, der schnarchende Partner, die lärmenden Nachbarn oder das vorbeifahrende Auto, dann ist die endgültig Nachtruhe dahin. Sie müssen jedoch nicht gleich verzagen, denn viele dieser Ursachen sind meist ganz leicht zu beseitigen.
Schlafstörungen können einem den letzten Nerv rauben (Quelle: imago)
Versuchen Sie zunächst all jenes aus dem Schlafzimmer zu beseitigen, was Sie am Einschlafen hindert. Sorgen Sie für eine wohlige Atmosphäre und nutzen Sie das Schlafzimmer ausschließlich zum Schlafen. Achten Sie auch auf die Licht- und Belüftungsverhältnisse. Es sollte nicht zu hell, überhitzt oder unterkühlt sein.
Auch ein regelmäßiger Schlafrhythmus hilft, den Organismus zu programmieren. Gehen Sie nicht schlafen, wenn Sie nicht müde sind. Besser lesen Sie noch etwas, nehmen ein Bad oder machen einen kleinen Spaziergang, um sich zu entspannen.
Schlafmythen: Macht Schlafen schön?
Wenn Sie nicht auf Anhieb einschlafen können, schaffen Sie sich ein persönliches kleines Ritual, um den Körper auf Ruhe zu programmieren, rät das Infoportal besser-gesund-schlafen.com. Dies kann beispielsweise ein bestimmtes Lied sein oder das Führen eines Tagebuchs. (So bekämpfen Sie Einschlafstörungen)
Übermäßiger Genuss von Kaffee, Nikotin, Alkohol oder fetten Speisen am späten Abend sind keinesfalls empfehlenswert, denn dies kann zu Einschlafstörungen und unruhigem Schlaf führen. Essen Sie deshalb besser etwas früher und vermeiden Sie zu viel Alkohol.
Natürlich kann der Schlaf auch krankheitsbedingt gestört sein. Wer unter einer schmerzhaften chronischen Erkrankung wie beispielsweise Rheuma oder unter Rückenproblemen leidet, spürt die Schmerzen oft stärker, sobald er sich zum Schlafen hingelegt hat. Hier können etwas Bewegung oder eine neue Matratze oft schon Wunder wirken. (Mit diesen Tipps schaffen Sie es, besser einzuschlafen)
Zuhause.de: Die besten Tipps zur Matratzen-Wahl
Meist mehr noch als ihre Partner leiden die Personen, die schnarchen selbst unter Schlafstörungen. Wenn das Schnarchen dann noch mit Atemaussetzern oder kurzzeitigen Lähmungen verbunden ist, könnte dies eventuell auf eine Narkolepsie hindeuten. (Tipps für Schnarcher)
Bedingt durch Atemaussetzer oder kurzzeitige Lähmungen ist dadurch der Schlaf gestört und keineswegs erholsam. Die Betroffenen sind dann tagsüber müde und haben stets das Bedürfnis zu schlafen, was dazu führt, dass der Schlaf dann nachts ausbleibt. So entsteht ein Teufelskreis - der Tag-/ Nachtrhythmus ist dahin. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie unter Narkolepsie leiden, sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen.
Von Schlafstörungen können auch die Personen ein Lied singen, die im Schichtdienst beschäftigt sind. Ihnen hilft es wenig, wenn Experten predigen, sich einen regelmäßigen Schlafrhythmus anzueignen. Ständig wechselnde Schichten machen auf Dauer mürbe, Schlaflosigkeit wechselt sich mit bleierner Müdigkeit ab und dies kann schlimmstenfalls noch andere Krankheiten mit sich ziehen, wie beispielsweise Störungen des Herz-, Kreislauf-Systems. (Schlafmangel verkürzt das Leben)
Prof. Dieter Riemann von der schlafmedizinischen Station der Universitätsklinik Freiburg hat auf ein paar Tipps auf Lager: Wenn Sie immer in der gleichen Schicht arbeiten, sollten Sie auch immer zur gleichen Zeit schlafen, um den Rhythmus beizubehalten - egal wie merkwürdig dieser sein mag.
In Wechselschichten arbeitenden Personen empfiehlt Riemann, den Körper bereits ein bis zwei Tage vor dem Schichtwechsel auf den neuen Rhythmus einzustellen, indem man ein bis zwei Stunden früher oder später schlafen geht - abhängend vom jeweiligen Schichtbeginn. Wenn zum Beispiel ein Wechsel von Spät- auf Frühschicht ansteht, einfach ein paar Tage vorher schon früher aufstehen.
Menschen, die nachts arbeiten müssen, können am Tage besser schlafen, wenn Sie während der Schicht möglichst keinen Kaffee trinken. Sie können den Organismus austricksen, indem Sie auf dem Nachhauseweg durch das Tragen einer Sonnenbrille dem Körper weiterhin vorgaukeln, dass es Nacht sei.
Sollten Sie über einen längeren Zeitraum an Schlafstörungen leiden und sich diese trotz aller Bemühungen nicht beseitigen lassen, sollten Sie besser einen Arzt oder Schlaftherapeuten aufsuchen. (Schlafstörungen erkennen und behandeln)
14.02.2012, 15:16 Uhr | is (CF) / niw
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