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Zahnseide richtig benutzen: So geht die Zahnpflege

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Zahnpflege  

Zahnseide richtig benutzen: So geht die Zahnpflege

06.09.2013, 16:10 Uhr | fb (CF)/ses

Zahnzwischenräume bergen eine erhöhte Kariesgefahr, da eine normale Zahnbürste schlecht in die Zwischenräume gelangt. Eine ideale Ergänzung zum Zähneputzen ist daher Zahnseide. Wenn Sie Zahnseide richtig benutzen, verhindern Sie die Entstehung von Plague und Zahnstein konsequent.

Auswahl der Zahnseide

Zahnseide wird in den unterschiedlichsten Variationen angeboten und ist wichtig für die Zahnpflege. Angefangen von ungewachsten Produkten über fluoridhaltige Zahnseiden bis hin zu gewachsten "Tapes" mit Pfefferminzgeschmack. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil von ungewachster Zahnseide liegt vor allem im günstigen Preis. 50 Meter Zahnseide sind schon ab zwei Euro erhältlich. Ein Nachteil ist die mindere Qualität im Vergleich zu anderen Produkten: Ungewachste Zahnseide fasert schnell aus. Dies ist für Ihre Zähne nicht problematisch, kann aber auf Dauer ärgerlich sein, wenn die Zahnseide ständig kaputtgeht. Außerdem ist ungewachste Zahnseide nicht besonders gleitfähig.

Zahnseide richtig benutzen: So geht die Zahnpflege. Zahnseide ist wichtig, da Zahnzwischenräume eine erhöhte Kariesgefahr bergen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zahnseide ist wichtig, da Zahnzwischenräume eine erhöhte Kariesgefahr bergen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zahnseide mit Teflon- oder Fluoridbeschichtung

Ganz im Gegensatz zur gewachsten Zahnseide. Sie zeichnet sich durch eine erhöhte Gleitfähigkeit und Straffheit aus. Allerdings ist sie dicker als ungewachste, was sie für engstehende Zähne ungeeignet macht. Mit etwa drei Euro ist sie nicht viel teurer als ungewachste Zahnseide. Ebenfalls gibt es Zahnseide mit Teflon-Beschichtung, die zwar sehr gleitfähig ist, jedoch nicht besonders gründlich reinigt. Sie bewegt sich ebenfalls im drei Euro-Preissegment. Zahnseide mit Fluorid oder Chlorhexidin bekämpft Bakterien in Zahnzwischenräumen. Allerdings sind die Dosierungen zu niedrig, als dass sie einen signifikanten Effekt hätten. Zudem sind diese Art von Zahnseiden mit fünf Euro pro 50 Meter Zahnseide relativ teuer.

Zahnseide richtig benutzen

Laut colgate.de sollten Sie pro Anwendung rund 50 Zentimeter an Zahnseide verbrauchen. Auf diese Weise gewährleisten Sie eine optimale Pflege Ihrer Zähne und gelangen in nahezu jeden Zahnzwischenraum. Wenn Sie Zahnseide richtig benutzen wollen, wickeln Sie beide Enden um Ihre Zeige- oder Mittelfinger. Zwischen den Fingern sollte maximal ein Stück von drei bis fünf Zentimetern übrig bleiben, das zudem gestrafft werden muss.

Sodann schieben Sie die Zahnseide behutsam zwischen Ihre Zähne und bewegen diese auf- und abwärts. Achten Sie darauf, nicht das Zahnfleisch zu berühren, da sonst leicht Verletzungen oder Entzündungen entstehen. Sobald Sie das Stück Zahnseide in mehreren Zwischenräumen benutzt haben, wählen Sie ein frisches Stück und arbeiten sich auf diese Weise Zahn für Zahn durch Ihr Gebiss.

Sie werden feststellen, dass es hier etwas Übung bedarf, doch lohnt sich der Aufwand, um gepflegte Zähne zu erhalten. Oft tritt bei Benutzung von Zahnseide Zahnfleischbluten auf. Ein Grund dafür ist eine Zahnfleischentzündung, die aber bei regelmäßiger Anwendung von Zahnseide zurückgeht.

Alternativen zur Zahnseide

Wenn Sie partout nicht mit Zahnseide zurechtkommen, gibt es laut „Welt“ eine effiziente Alternative. In einem Test, den Düsseldorfer Zahnärzte durchführten, zeigte sich eine bessere Wirkung von Mundwasser im Gegensatz zu Zahnseide. Das lag jedoch auch daran, dass nur die wenigsten Menschen die Zahnseide richtig benutzen. So führte die Nachlässigkeit zu Defiziten in der Reinigung, die bei der Nutzung von Mundwasser nicht auftreten können.

Neben Mundwasser eignen sich sogenannte Interdentalbürsten (Bürste für die Zahnzwischenräume), um die Zahnzwischenräume sauber zu halten. Diese sollen laut onmeda.de noch gründlicher als Zahnseide sein. Sie sind in verschiedenen Stärken erhältlich - je nach Zahnzwischenraumgröße. Oder aber Sie greifen auf eine Munddusche zurück, um Speisereste aus Zahnzwischenräumen zu entfernen. Allerdings sollte der Wasserstrahl nicht zu hart eingestellt sein - in diesem Fall schaden Sie dem Zahnfleisch und erhöhen das Risiko einer Paradontitis.

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