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Eine Stirnhöhlenentzündung, auch Sinusitis frontalis genannt, tritt häufig in Verbindung mit einer Erkältung auf. Erkennen lässt sich die Erkrankung an typischen Symptomen. Lesen sie hier, welche das sind und wie Sie die Beschwerden lindern.
Sind die Schleimhäute im Hals-Nasen-Rachen-Raum entzündet und mit Viren oder Bakterien besiedelt, kommt es häufig vor, dass sich die Infektion bis zu den Stirnhöhlen ausbreitet. Das Sekret, das sich bei einer Stirnhöhlenentzündung ansammelt, führt zu einem Druckgefühl hinter der Stirn, das intensive Kopfschmerzen verursachen kann. Die Schmerzen verstärken sich, wenn man leicht auf die Stirn klopft oder sich nach vorn beugt. Ein Hinweis für eine Beteiligung der Stirnhöhlen ist ein lang andauernder Schnupfen von mehr als 10 Tagen in Verbindung mit Fieber und Abgeschlagenheit. (Kopfschmerzen in der Stirn: Mögliche Ursachen)
Stirnhöhlenentzündung ist meist mit Kopfschmerzen und verstopfter Nase verbunden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
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Stirn- und Kopfschmerzen treten oft in Folge eines Schnupfens auf. Die Nasenschleimhäute werden stärker durchblutet und schwellen an. Ist der Abtransport des Sekrets behindert, kann es zu einem Rückstau kommen und die Infektion kann sich auf benachbarte Nebenhöhlen ausbreiten.
Neben der Stirnhöhle sind die Nasennebenhöhlen und die Kiefernhöhlen besonders anfällig. Auch die Ohren können in Mitleidenschaft gezogen werden. Insbesondere Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sind häufig von einer akuten Mittelohrentzündung betroffen.
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Bei der Behandlung einer Stirnhöhlenentzündung gibt es verschiedene Methoden. Wichtig ist zunächst, dass Sie sich schonen und viel trinken, damit sich der Schleim verflüssigen und besser abfließen kann. Nasensprays oder Nasentropfen sorgen dafür, dass die Nasenschleimhäute abschwellen und Sie wieder Luft bekommen. Der Einsatz von abschwellenden Nasentropfen sollte aber eine Behandlungsdauer von maximal 5-7 Tagen nicht überschreiten. (Nasenspray: Über 100.000 Deutsche leiden unter Abhängigkeit)
Zur Unterstützung ist es hilfreich, regelmäßige Dampfbäder durchzuführen, bei denen Kamille oder Salz in Wasserdampf inhaliert wird. Dazu kann man entweder einen speziellen Inhalator verwenden, eine Schüssel mit Wasser und Handtuch über dem Kopf tut es aber auch. In der Apotheke bekommen Sie auch eine Nasendusche, mit der Keime aus der Nase heraus gespült werden.
Unkomplizierten Erkrankungen lassen sich mit diesen Hausmitteln gut in den Griff bekommen. Dauern die Symptome länger an oder handelt es sich um eine schwere Entzündung, konsultieren Sie bitte einen Arzt. Er kann nach einem Abstrich über weitere Schritte entscheiden und gegebenenfalls ein Antibiotikum verabreichen.
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