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Gerstenkorn im Auge: Diese Hausmittel können helfen

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Hordeolum behandeln  

Gerstenkorn im Auge: Diese Hausmittel helfen

26.09.2014, 11:25 Uhr | fj (CF)

Das Auge juckt, brennt und tränt – und wenn man es reibt oder auch nur mit dem Finger berührt, wird alles noch schlimmer. Der Name Gerstenkorn mag harmlos klingen, doch die unangenehme Infektion, die sich dahinter verbirgt, kann überaus schmerzhaft verlaufen. Wir erklären, wie eine Gerstenkorn-Behandlung mit Hausmitteln funktioniert, ob die Infektion gefährlich ist und wie sie entsteht.

Was ist ein Gerstenkorn?

Ein Hordeolum - zu deutsch Gerstenkorn - ist eine meist eitrige Entzündung am Auge. Laut der "Apotheken Umschau" kann ein Gerstenkorn sowohl an der Innenseite des Augenlids als auch an der Lidkante auftreten. Die Talg- und Schweißdrüsen werden durch Bakterien wie Staphylokokken infiziert und entzünden sich. Die Entzündung bewirkt, dass die Drüsen nicht mehr ihrer natürlichen Funktion nachkommen können und das Auge schlechter gegen Kälte, Wärme oder Licht geschützt ist.

Gerstenkorn im Auge: Diese Hausmittel helfen. Gerstenkorn: Fencheltee und Apfelessig können helfen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gerstenkorn: Fencheltee und Apfelessig können helfen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Augenkrankheit erkennt man an dem entzündeten Augenlid und einem Abszess. Sobald sich dieser öffnet, fließt der Eiter ab, und im Idealfall folgt sogleich die Heilung. Eine spezielle Behandlung ist daher meist nicht notwendig. Weitere Symptome sind Schwellungen und Juckreiz.

Feuchte Umschläge sind kontraproduktiv

Bei einer Gerstenkorninfektion sollten Sie vor allem darauf achten, Ihre Augen möglichst nicht mit den Fingern zu berühren. So könnten neue Bakterien in den entzündeten Bereich geraten und die bestehende Infektion verstärken oder an anderer Stelle eine neue Entzündung hervorrufen. Auch feuchte Wärme in Umschlägen oder Kompressen sollten Sie vermeiden. Diese weichen die Haut auf und verteilen die Bakterien im ganzen Auge.

Hausmittel gegen das Gerstenkorn

Es gibt antibiotische Tropfen und Salben, die die Schwellung verringern und die Infektion beseitigen - so können Sie ein Hordeolum gut in den Griff bekommen. Eine solche Behandlung ist jedoch nur nach Absprache mit Ihrem Arzt ratsam, deshalb sind die genannten Arzneimittel auch verschreibungspflichtig und nicht ohne Rezept in der Apotheke erhältlich.

In einigen Fällen können jedoch auch Hausmittel ausreichen, um ein Gerstenkorn am Auge zu behandeln. Besprechen Sie aber vor der jeweiligen Anwendung unbedingt mit Ihrem Arzt, ob sie in Ihrem Fall wirklich geeignet sind. Im Folgenden finden Sie eine Liste erprobter Hausmittel gegen das Gerstenkorn.

  • Setzen Sie sich dreimal täglich für eine Viertelstunde vor eine Rotlichtlampe. Das Rotlicht trocknet den Bakterienherd aus und wirkt schmerzlindernd.
  • Verwenden Sie einen Esslöffel gemahlene Bockshornkleesamen und verrühren Sie diese in aufgekochtem Wasser zu einem Brei. Lassen Sie den Brei abkühlen und verstreichen Sie ihn auf einem Leinentuch. Legen Sie das Tuch für eine halbe Stunde auf das entzündete Auge.
  • Lauwarmer Fenchel- oder Kamillentee eignet sich zum Abtupfen des entzündeten Augenlids.
  • Besorgen Sie sich aus der Apotheke das Kraut Augentrost. Übergießen Sie zwei gehäufte Teelöffel des Heilkrauts mit heißem Wasser und lassen Sie den Tee acht Minuten ziehen. Tränken Sie ein Leinentuch mit dem Tee und legen Sie das Tuch für etwa eine halbe Stunde auf das kranke Augenlid.
  • Ein weiteres wirksames Hausmittel ist naturtrüber Apfelessig. Hierfür tropfen Sie etwas Essig auf ein Leinentuch und berühren damit das Gerstenkorn. Aber Vorsicht: Achten Sie penibel darauf, dass kein Essig ins Auge gelangt!

Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Da ein Gerstenkorn ein Indiz für ein geschwächtes Immunsystem ist, sollten Sie dieses vorbeugend durch die Gabe von Vitamin C und E unterstützen. So mindern Sie das Infektionsrisiko. Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse, um den täglichen Vitaminbedarf zu decken. Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit – idealerweise zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee täglich, um Giftstoffe aus dem Körper zu spülen und den Stoffwechsel zusätzlich zu unterstützen.

Bewegung und Sport eignen sich hervorragend, um das Herz-Kreislauf-System zu aktivieren und so körpereigene Abwehrkräfte zu mobilisieren. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen sind hierfür besonders nützlich.

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