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Der Herbst wirft seine bunten Schatten voraus und senkt die sommerlichen Temperaturen. Damit geht eine geringere Sonneneinstrahlung einher, die im Extremfall zu einem Mangel an Vitamin D führen und das Immunsystem schwächen kann. Warme Heizungsluft begünstigt Erkältungen zusätzlich, da sie die Schleimhäute austrocknet und in ihrer Abwehrfunktion hemmt. Um im Winter dennoch nicht auf wohlige Wärme verzichten zu müssen und die Schleimhäute feucht zu halten, geben wir im Folgenden wertvolle Tipps.
Heizungsluft sorgt zwar im Winter für behagliche Wärme, hat aber einen großen Nachteil: Sie ist sehr trocken und entzieht Ihrer Nasenschleimhaut die Feuchtigkeit. Die feinen Flimmerhärchen im Naseninneren verkleben, so dass ihre natürliche Schutz- und Reinigungsfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Das erleichtert es Erkältungsviren, die in der kalten Jahreszeit reichlich vorhanden sind, sich einzunisten und über den Nasen-Rachen-Raum hinweg auszubreiten.
Nasenduschen helfen gegen trockene Schleimhäute (Quelle: imago)
Eine schmerzhafte Entzündung und Schnupfen können die Folgen sein. Doch selbst, wenn Sie sich nicht mit einer Erkältung anstecken, sind trockene Schleimhäute unangenehm. Sie jucken und brennen, oft lösen sie auch Niesreiz aus. (Hausmittel gegen Husten und Erkältung)
Um trockene Schleimhäute zu vermeiden, sollten Sie zunächst die Luftqualität im Raum verbessern. Stellen Sie eine kleine Schüssel Wasser auf den Heizkörper oder legen Sie ein feuchtes Handtuch darüber. Die Heizung erwärmt das Wasser, und der entstehende Dampf trägt zu mehr Luftfeuchtigkeit im Raum bei. Auch Zimmerpflanzen tragen zu einem gesunden Raumklima bei - besonders geeignet ist hier die Grünlilie.
Außerdem ist frische Luft wichtig – so unangenehm sie im Winter auch sein mag. Lüften Sie mindestens einmal pro Stunde für einige Minuten bei weit geöffnetem Fenster. Schalten Sie währenddessen die Heizung aus, um keine Energie zu vergeuden. Vor allem im Schlafzimmer sollten Sie vor dem Zubettgehen lüften. Achten Sie darauf, die Räume nicht zu überheizen. Das Wohn- und Badezimmer sollte eine Temperatur zwischen 22 bis 24 Grad aufweisen. Das Schlafzimmer sollte nicht mehr als 18 Grad haben. Machen Sie außerdem Spaziergänge im Freien. Dabei können Sie frische Luft schnappen und gleichzeitig den Kreislauf in Schwung bringen. Das stärkt das Immunsystem und fördert das individuelle Wohlbefinden. (Noro-Virus vorbeugen und behandeln: Tipps)
Haben Sie bereits trockene Schleimhäute, sollten Sie nicht gleich zum Nasenspray greifen. Es ist zwar ein praktischer Begleiter, sollte aber nur bei Erkältungen mit starkem Schnupfen eingesetzt werden – und dann auch nur für kurze Zeit. "Abschwellende Nasensprays oder -tropfen dürfen maximal eine Woche benutzt werden, da ein längerer Gebrauch das natürliche Gleichgewicht der Schleimhaut ebenfalls schädigt und der Austrocknung Vorschub leistet", sagt Wolfgang Hornberger vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte gegenüber der Nachrichtenagentur dapd.
Bei Nasenspray-Abhängigkeit: Auf geringer dosierte Mittel umsteigen
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Doch es gibt auch natürliche Mittel, die ebenso gut wirken und weniger Nebenwirkungen haben: Inhalieren Sie mit Wasserdampf, dem Sie ein wenig Salz oder ein ätherisches Öl beifügen. Das befeuchtet trockene Nasenschleimhäute. Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Körper über den Tag verteilt ausreichend Flüssigkeit erhält - etwa zwei Liter am Tag. Sind Sie starker Heizungsluft ausgesetzt, helfen außerdem regelmäßige Nasenduschen mit Meerwasser- oder Meersalzsprays. Diese sind in Apotheken und Reformhäusern erhältlich. (Für wen die Grippeimpfung wichtig ist)
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Quelle: jh (CF)
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