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Wer schon einmal zu tief ins Glas geschaut hat, kennt die Wirkung von Alkohol sehr gut. Doch so individuell das Betrunkensein empfunden wird, so identisch ist die Wirkung von Alkohol auf Magen oder Gehirn. Mit jedem Schluck Wein, Bier oder Schnaps verteilt sich der darin enthaltene Alkohol in der Blutbahn und zeigt dort seine Wirkung.
Alkohol ist in erster Linie ein Nervengift. Die Wirkung von Alkohol entfaltet sich größtenteils über den Dünndarm. Auch der Magen, der Mundschleimhaut und die Speiseröhre sind involviert. Die Frage, wie deutlich sich die Wirkung von Alkohol bei Ihnen zeigt, wird laut onmeda.de maßgeblich dadurch beeinflusst, wie viel Sie im Vorfeld gegessen haben.
Schauen Sie nicht zu tief ins Glas (Quelle: imago)
Die volle Wirkung des Alkohols stellt sich erst 45 bis 75 Minuten nach dem Konsum ein. Durch die Arbeit der Leber aber auch durch die ausgeatmete Luft, Schweiß und Urin beträgt die Abbaurate pro Stunde den Angaben zufolge 0,13 Promille bei Frauen und 0,15 Promille bei Männern.
Laut „WDR“ braucht Alkohol lediglich zwei Minuten, um im Gehirn anzukommen. Eine Studie des Heidelberger Universitätsklinikums spricht von sechs Minuten, bis sich Gehirnzellen reversibel verändern, wie welt.de berichtet. Sogleich binden sich die Alkoholmoleküle an die Rezeptoren im Gehirn und sorgen für veränderte Übertragungen der Nervenzellen-Impulse. Je mehr Alkohol dabei ins Gehirn gelangt, desto stärker nimmt dessen Leistung ab. (Ab wann ist Alkoholkonsum gefährlich?)
Schon die kleinste Dosierungen wirken auf das Gehirn, können jedoch zu unterschiedlichen Effekten führen. Je nach Person und Stimmung kann die Wirkung von Alkohol sowohl in Aggressivität als auch in einer gesteigerten Redseligkeit, Sprachstörungen oder auch Enthemmung bestehen.
Auch im Magen zeigt sich die Wirkung von Alkohol. Zuerst ist hier eine verstärkte Magen- und Darmdurchblutung erkennbar, und es bilden sich mehr Salzsäure und Verdauungsenzyme. Regelmäßiger Alkoholkonsum kann außerdem den Magen schädigen und zu einer chronischen Magenschleimhautentzündung oder Enteritis führen. Die Folge ist dann eine verminderte Fähigkeit zur Nahrungsverwertung. (Kalorien im Alkohol: Bier, Wein und Co. als Dickmacher)
lifestyle.t-online.de: Red Bull & Co. verschärfen die Wirkung von Alkohol
Ganz klar ist laut apotheken-umschau.de, dass das oft gelobte Glas Rotwein nur in den seltensten Fällen wirklich gesund ist. Gesünder sei immer der Verzicht darauf. Wenn Sie nach einer feuchtfröhlichen Feier am nächsten Morgen unter Erschöpfung, Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit leiden, ist das ein eindeutiges Zeichen, dass Sie Ihrem Körper zu viel Alkohol zugemutet haben – da hilft nur noch ein Kater-Frühstück. (Rotwein: Wie gesund ist er wirklich?)
Gleichen Sie unbedingt ihren Wasserhaushalt aus: Leitungs- oder Mineralwasser, Tee, heiße Mixgetränke und Saftschorlen sind da besonders geeignet, denn sie ersetzen verlorene Flüssigkeit. Salziges und Saures – etwas Laugengebäck, Rollmöpse oder saure Gurken sind den Experten zufolge besonders beliebt. Hilfreich kann auch ein Espresso sein, da das Koffein den Kreislauf anregt.
Wichtig: Denken Sie stets daran, dass sich Alkohol sehr langsam abbaut – nach einer durchzechten Nacht sollten Sie Ihren Wagen also lieber stehen lassen. (Schweres Vergehen: Alkohol am Steuer)
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