16.05.2013, 10:10 Uhr | pk (CF)
Paprikapflanzen im eigenen Garten anzubauen wird immer beliebter. Sie zählen zu den Gemüsearten, die am meisten Vitamin C enthalten. Doch das ist oft nur der Fall, wenn es sich um biologisch gepflanzte Paprika handelt. Gerade diese ist leider oft erschreckend teuer. Wer seine eigene Paprika pflanzen will, kann das bedenkenlos machen, wenn er einige Tipps beherzigt.
Wer seine eigenen Paprika pflanzen möchte, kann die Samen ab Anfang März auf der Fensterbank in eine Pflanzschale geben. Setzen Sie die Samen einfach ungefähr einen Zentimeter tief in nicht gedüngte Erde und halten Sie sie leicht feucht. Decken Sie am besten eine Folie über die Schale oder stülpen Sie eine Glasschale darüber. So wird genügend Wärme gespeichert – bei 23 bis 25 Grad keimen die Samen oftmals innerhalb einer Woche. Ein wichtiger Tipp: Sind die Pflanzen ungefähr fünf Zentimeter hoch, sollten sie pikiert, dass heißt vereinzelt, in Töpfe gepflanzt werden. Achten Sie darauf, die Pflanze beim Eintopfen nicht an den Wurzeln zu verletzen.
Paprikapflanzen können ins Freie, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Gegen Mitte Mai, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt, können Sie die Paprika ins Freie setzen. Pflanzen Sie sie aber nicht zu früh aus – Paprika sind sehr frostempfindlich und können mit einem Wachstumsstopp reagieren, sollte doch noch ein Kälteeinbruch kommen. Außerdem sollten sich die Paprika langsam an den Temperaturunterschied gewöhnen können: Stellen Sie sie also bei milderen Temperaturen immer mal tagsüber nach draußen und bringen Sie sie über Nacht wieder ins Haus.
Sorgen Sie beim Einpflanzen für einen humusreichen Boden und geben Sie ausreichend Kompost in das Pflanzloch. So benötigen die Pflanzen in der ersten Zeit meist keinen weiteren Dünger. Während der Saison sollten Sie dann aber ein- bis zweimal nachdüngen, denn Paprikapflanzen brauchen reichlich Nährstoffe. Etwa fünfzig Zentimeter Platz sollte zwischen den einzelnen Gewächsen bleiben, damit sie gut gedeihen – bei größer wachsenden Sorten kann es auch mal etwas mehr sein, denn auch die Wurzeln können sich stark ausbreiten.
Die Paprikapflanzen sind übrigens in ihren Bedürfnissen und der Standortwahl Tomaten, Auberginen und Gurken ähnlich. Sie können die Gewächse also am gleichen Ort pflanzen. Nur etwas wärmebedürftiger ist die Paprika noch, sie kann also an einem sehr warmen Platz in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon gepflanzt werden. (Kartoffeln pflanzen - Was Sie beachten sollten)
Zuhause.de: Gemüse im eigenen Garten anpflanzen - Tipps zur Aufzucht, Pflege und Ernte
Sie können die Pflanzen auch im Topf auf den sonnigen Balkon stellen. Auf eine ausreichende Wasserzufuhr sollten Sie in beiden Fällen unbedingt achten, denn die Paprika benötigen vor allem an heißen Sommertagen viel Wasser. Aber Achtung: Staunässe mögen sie nicht – deshalb sollten Sie besser häufiger und dafür in moderaten Mengen wässern, am besten früh morgens oder abends ohne starke Sonneneinstrahlung. Damit die Paprika nicht umknicken, können Sie sie mit Stäben abstützten und anbinden. Achten Sie darauf, dass die Stängel nicht beschädigt werden.
In den späten Sommermonaten und bis in den Herbst hinein tragen die Paprika ihre Früchte. Sie verfärben sich je nach Sonneneinstrahlung von grün über gelb bis rot, wobei die roten Früchte die aromatischsten sind. Übrigens: Je sonniger der Standort, desto schneller geht der Reifeprozess voran. Wenn Sie Ihre Paprikaschoten ernten möchten, schneiden Sie diese am besten mit einer Schere oder einem scharfen Messer ab, anstatt sie abzuzupfen. So werden die Pflanzen bei der Ernte nicht unnötig verletzt.
Es gibt einige Schädlinge, die auch bei der Paprika-Zucht schnell lästig werden können. Spinnmilben gehören zum Beispiel dazu. Sie können einem Befall vorbeugen, indem Sie die gesamte Pflanze abends mit destilliertem Wasser besprühen. Sollten Sie einen Mehltaubefall feststellen, der die Pflanze mit einem grauen Belag überzieht und sie absterben lässt, hilft nichts: Die betroffene Pflanze muss ausgerissen und vernichtet werden. So können Sie eventuell zumindest benachbarte Pflanzen schützen.
Ein weiterer Tipp: Schützen Sie die Pflanze mit einer Folie gegen zu niedrige Temperaturen, sobald die ersten Nachtfröste angesagt sind. So bleiben die Pflanzen länger erhalten. (Rhabarber pflanzen und ernten: Marmelade aus dem eigenen Garten)
16.05.2013, 10:10 Uhr | pk (CF)
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