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Skiurlaub für Könner: Die steilsten Pisten der Alpen

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Skiurlaub für Könner  

Die steilsten Pisten der Alpen

28.11.2014, 10:24 Uhr | Markus Roman

Skiurlaub für Könner: Die steilsten Pisten der Alpen. Die Piste "Harakiri" in Mayrhofen ist laut Betreiber die steilste Piste Österreichs (Quelle: Mayrhofner Bergbahnen)

Die Piste "Harakiri" in Mayrhofen ist laut Betreiber die steilste Piste Österreichs (Quelle: Mayrhofner Bergbahnen)

Anfänger haben hier nix verloren, Helm ist Pflicht. Auf den steilsten Pisten der Alpen geht es teils mit einer Neigung von bis zu 55 Grad bergab. Klangvolle Namen wie "Diabolo" oder "Harakiri" verheißen Abfahrten, auf denen sich auch versierte Skifahrer anstrengen müssen. Sehen Sie einige der steilsten Abfahrten der Alpen auch in unserer Foto-Show.

Auf der wohl berühmt-berüchtigtsten Abfahrt der Alpen steigt selbst Profis der Angstschweiß auf die Stirn. "Du hast das Gefühl, ein Turmspringer zu sein", sagte ein ehemaliger Skiprofi über die "Streif" in Kitzbühel. Die Rennstrecke mit bis zu 85 Prozent Gefälle allerdings bleibt den Profis vorbehalten. Amateure dürfen lediglich von der "Streif"-Familienabfahrt aus einen Blick auf die Piste werfen. Die schwersten Stücke der Piste sind hier ausgespart.

Ambitionierte Hobby-Skifahrer dürfen andernorts ihre Grenzen ausloten. Zum Beispiel im Skigebiet Mayrhofen. Mit durchschnittlich 78 Prozent Gefälle geht es am Steilhang der Piste "Harakiri" bergab, laut Eigenwerbung der steilsten Piste Österreichs. 2012 wurde die Piste vom Wintersportportal Skiresort.de als beste schwarze Piste ausgezeichnet. Wer die Abfahrt übersteht, darf sich zum erlesenen Kreis der "Harakiri"-Community zählen und spezielle Fanartikel erwerben. So kann der Draufgänger zu Hause damit angeben, dass er dem "Harakiri"-Motto "Hau di runter" gefolgt ist.

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"Trau di ahi" auf der "Diabolo"-Piste

Ähnlich tiefsinniger Name, ähnlich tiefsinniges Motto: "Trau di ahi" ("Trau dich runter") heißt es auf der Piste "Diabolo" im Skigebiet Golm im Montafon. Gleich vom Start geht es rasant bergab bei 70 Prozent Gefälle. Danach flacht die Piste zwar etwas ab, insgesamt müssen Abfahrer auf 1,5 Kilometern 312 Höhenmeter hinter sich bringen.

Am Arlberg, genauer gesagt bei Lech, gibt es gleich mehrere richtig schwere und richtig steile Pisten. Eine der bekanntesten ist die Skiroute "Lange Zug", die nach Meinung mancher Experten eine der steilsten präparierten Skipisten der Welt ist. Gleich vom Start weg geht es mehr als steil bergab: Könner müssen ein Gefälle von 142 Prozent (entspricht einer Neigung von 55 Grad) überwinden. Später ist der Hang dafür nicht mehr ganz so steil.

Seit dem Winter 2009 können sehr gute Skifahrer und Snowboarder ihr Können auf der Piste "Manni Pranger" - benannt nach dem Slalom-Weltmeister von 2009 - in Steinach am Brenner unter Beweis stellen. An einigen Stellen weist die Piste ein Gefälle von 102 Prozent (entspricht einer Neigung von 46 Grad) auf.

Abfahrts-Vergnügen im Salzburger Land

Auch im Salzburger Land gibt es eine Angeber-Piste: Die "Gamsleiten 2" im Skigebiet Obertauern war nicht nur dank des Gefälles, sondern auch wegen ihrer schwierig zu fahrenden Buckel berühmt. Auch wenn sie heutzutage besser präpariert wird, fordert sie geübte Skifahrer auf ihren 362 Metern Höhenunterschied auf 1,3 Kilometern Länge.

Nur knapp 35 Kilometer entfernt geht es auch am Katschberg auf der "Direttissima" direkt bergab. Einheimische nennen die Strecke ehrfürchtig "Kärntner Streif", angelehnt an die berüchtigte Abfahrt in Kitzbühel. Die Neigung beträgt hier zwischen 60 und 100 Prozent. Mit 2500 Metern Länge gehört die "Direttissima" außerdem zu den längsten Schwarzen Pisten Österreichs.

Steil hinab auch in der Schweiz und Italien

Eine steile, buckelige Mutprobe für Verwegene ist die Piste von Le Pas de Chavanette bei Champery. Bis zwei Meter hohe Buckel, Gefälle bis 76 Prozent und ein Höhenunterschied von 400 Metern auf einem Kilometer Länge machen die Piste zur Herausforderung. Die eindrucksvolle Abfahrt im Skigebiet Les Portes du Soleil bekam von französischen Skifahrern einen passenden Namen: "Le Mur Suisse", übersetzt: "die Schweizer Mauer". Ihre Schwierigkeit ist "orange", was in der Schweiz und Frankreich Pisten kennzeichnet, die zu schwer für die Standardkategorien (grün, blau, rot, schwarz) sind.

Im Skigebiet Mont Fort in Verbier gibt es einen weiteren Leckerbissen für Adrenalinsüchtige: Direkt unterhalb der Seilbahn-Station beginnt eine Buckelpiste mit 77 Prozent Gefälle.

Könner versuchen sich an Pisten am Kronplatz

Auch im Südtiroler Skigebiet Kronplatz finden Könner im Skiurlaub echte Herausforderungen. Die Piste "Piculin" etwa hat ein maximales Gefälle von 72 Prozent und gehört laut Liftgesellschaft zu den steilsten Italiens. Auf zwei Kilometern Länge überwinden Fahrer 530 Höhenmeter. Auf der bekannten Piste "Hernegg" ist vor allem der erste Teil äußerst anspruchsvoll und steil. Auch die Talabfahrt und Schwarze Piste "Sylvester" hat einige sehr steile Passagen und ist zudem noch gut fünf Kilometer lang. Als Geheimtipp für Steilfahrtfreunde gilt die Piste "Erta" bei St. Vigil - ihr Name heißt übersetzt die "Steile". Vor dem steilsten Stück (60 Prozent Gefälle) können die ambitionierten Fahrer noch einmal eine kurze Rast in einem Restaurant mit Dolomiten-Blick einlegen.

Im Hochpustertal bekommen am Anfang der Piste "Raut" selbst gestandene Männer Höhenangst. Die Strecke fällt im Skigebiet Helm unterhalb der Gondelbahn nach Obervierschach steil ab. Ebenfalls für erfahrene Skifahrer empfiehlt sich die Abfahrt "Holzriese I" mit bis zu 71 Prozent Gefälle.

Weitere Informationen im Internet:

Kitzbühel, Rennpiste "Streif", Hahnenkammrennen: www.hahnenkamm.com

Bergeralm, "Manni Pranger": www.bergeralm.net

Mayrhofen, "Harakiri"-Piste: www.mayrhofner-bergbahnen.com

Golm, "Diabolo": www.golm.at

Lech, "Langer Zug": www.lech-zuers.at

Obertauern, "Gamsleiten 2": www.gamsleiten2.at, www.obertauern.com

Katschberg, "Direttissima": www.katschi.at

Les Portes du Soleil, "Les Mur Suisse": www.champery.ch

Mont Fort:www.4vallees.ch

Kronplatz, "Sylvester", "Hernegg" und "Piculin": www.kronplatz.com

Hochpustertal, "Raut" und "Holzriese": www.rotwand.it

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