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Wladimir Klitschko kontert im Doping-Streit mit Pulev

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"Halte mich an Regeln"  

Wladimir Klitschko kontert im Doping-Streit mit Pulev

25.06.2014, 15:35 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Wladimir Klitschko kontert im Doping-Streit mit Pulev . Wladimir Klitschko (li.) schlägt gegen die Vorwürfe von Kubrat Pulev verbal zurück. Anfang September fliegen die Fäuste. (Quelle: dpa)

Wladimir Klitschko (li.) schlägt gegen die Vorwürfe von Kubrat Pulev verbal zurück. Anfang September fliegen die Fäuste. (Quelle: dpa)

Box-Champion Wladimir Klitschko hat im Streit um Dopingkontrollen die verbalen Angriffe seines Herausforderers Kubrat Pulev gekontert. "Seinen Vorwurf, ich sei kein korrekter Mensch, weise ich entschieden zurück. Ich halte mich immer an die Regeln", sagte der Schwergewichts-Champion bei einer Pressekonferenz.

Pulev hatte zuvor kritisiert, dass er im Gegensatz zum Ukrainer während des Trainings regelmäßig auf Doping kontrolliert werde. "Die Gesetze müssten vor so einem Fight für alle Kämpfer gleich sein. Das sind sie aber nicht", hatte der Bulgare geklagt.

"Wir boxen nach den Regeln des Bundes Deutscher Berufsboxer. Und diese sehen lediglich eine Dopingkontrolle nach dem Kampf vor", sagte Klitschko-Manager Bernd Bönte. Auch BDB-Präsident Thomas Pütz hatte Klitschko bereits in Schutz genommen. "Das Problem ist die Umsetzung der Trainingskontrollen. Wladimir würde sich jederzeit testen lassen, ist als Weltbürger aber überall zu Hause und nicht in der Lage, seinen Standort schon Monate voraus anzugeben. Das ist nicht praktikabel", erklärte Pütz.

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"Pulews Management hätte den Kampf auch ersteigern können"

Da Klitschkos Management die Rechte an dem WM-Kampf ersteigert hat, unterliegt der Fight den Regeln des BDB, der aus finanziellen Gründen auf Trainingskontrollen verzichtet. Der Sauerland-Stall indes, zu dem Pulew gehört, testet seine Spitzenboxer regelmäßig - auch weil es der TV-Partner ARD so wünscht.

"Pulews Management hätte den Kampf ja auch ersteigern können. Dann hätten wir jetzt andere Regeln", erklärte Klitschkos Manager Bernd Bönte. Die Vermarktungsfirma des Ukrainers hatte sich die Rechte an dem Kampf für 5,35 Millionen Euro gesichert. Kontrahent Sauerland hatte lediglich 3,9 Millionen Euro geboten.

Erste Niederlage für Pulew?

Pulew steigt am 6. September in Hamburg als IBF-Pflichtherausforderer in den Ring und will Klitschko zudem die WM-Titel der WBA und WBO entreißen. Der 33-Jährige ist in 20 Profikämpfen noch unbesiegt. Klitschkos Bilanz steht bei 62 Siegen, davon 52 vorzeitig, und drei Niederlagen.

Bei seiner Titelverteidigung kassiert Klitschko 80 Prozent der Gesamtbörse in Höhe von 5,35 Millionen Euro (4,28 Millionen). Pulev erhält 20 Prozent (1,07 Millionen).

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