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Peter Neururer schaltet nach Bochum-Aus Anwalt ein

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Neururer wehrt sich gegen Entlassung  

"Ich habe absolut kein Verständnis für diese Entscheidung"

09.12.2014, 16:18 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Peter Neururer schaltet nach Bochum-Aus Anwalt ein. Der beim VfL Bochum entlassene Peter Neururer fühlt sich ungerecht behandelt. (Quelle: imago)

Der beim VfL Bochum entlassene Peter Neururer fühlt sich ungerecht behandelt. (Quelle: imago)

Peter Neururer hat nach seiner Entlassung beim Zweitligisten VfL Bochum den Vorwurf des "vereinsschädigenden Verhaltens" von sich gewiesen. "Ich habe meinen Kapitän bestätigt. Dazu stehe ich auch. Aber das hat aus meiner Sicht nichts mit vereinsschädigendem Verhalten zu tun", sagte der 59-Jährige. "Ich bin geschockt. Ich habe absolut kein Verständnis für diese Entscheidung und kann sie in keiner Form nachvollziehen."

Er behält sich rechtliche Schritte gegen seine langjährige, große Liebe vor: "Ich werde mich jetzt erst einmal mit meinem Anwalt beraten", kündigte Neururer bei "Sport Bild online" an.

Co-Trainer Heinemann übernimmt vorerst

Sportvorstand Christian Hochstätter hatte in einer Pressemitteilung erklärt, dass Neururer "Spieler, die sich in unangemessener Form zu Vereinsgremien geäußert haben, in dieser Meinung bestärkt" habe und das jüngste Verhalten Neururers als Grund für die Trennung angeführt. Neururer bezeichnete diesen Vorwurf als "lächerlich". Vorerst wird das Team nun von Co-Trainer Frank Heinemann betreut.

Öffentliche Kritik von Luthe und Neururer als Auslöser

Der betreffende Spieler war Torwart Andreas Luthe, der Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis nach dem Vorwurf mangelnder "Mentalität, Leistung und Charakter" entgegnete: "Wenn man solche Aussagen tätigt, dann sollte man sich vielleicht hier mal blicken lassen. Wenn man intern dabei ist bei der Mannschaft, kann man diese Aussage tätigen, wenn nicht, sollte man den Mund halten." Neururer ließ die Aussagen seines Kapitäns ohne Konsequenzen durchgehen.

Die Art und Weise, wie sich Neururer nach dem 0:3 beim FC Ingolstadt in der Vorwoche über Hochstätter äußerte, spielte offenbar ebenfalls eine Rolle bei der Entlassung. Der Coach hatte sich öffentlich gegen die Kritik des Managers, der die Niederlage als "peinlich und beschämend" bezeichnete, gewehrt. "Herr Hochstätter sollte sich dazu mal konkret äußern", hatte er gesagt und auf die Frage nach seinem Verhältnis zu seinem Vorgesetzten geantwortet: "Dazu sage ich gar nichts."

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