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Rechte zurückgekauft  

FC St. Pauli kann Totenkopf wieder selbst vermarkten

24.11.2015, 13:23 Uhr | sid, t-online.de

FC St. Pauli kann seinen Totenkopf wieder selbst vermarkten. Im Zeichen der Totenkopf-Flagge: Der FC St. Pauli vermarktet sich ab kommenden Jahr wieder selbst. (Quelle: dpa)

Im Zeichen der Totenkopf-Flagge: Der FC St. Pauli vermarktet sich ab kommenden Jahr wieder selbst. (Quelle: dpa)

Zurück unter eigener Totenkopf-Flagge: Zweitligist FC St. Pauli hat seinen jahrelangen Rechtsstreit mit seinem Vermarkter Upsolut beendet und übernimmt die Agentur zum 1. Januar 2016. Der Rückkauf der Merchandising-Rechte kostet den Zweitligisten laut eigener Aussage 1,3 Millionen Euro.

"Das ist ein wichtiger Meilenstein für den FC St. Pauli", sagte Pauli-Präsident Oke Göttlich: "Unser Ziel ist es, die verschiedenen Geschäftsbereiche wieder in der eigenen Hand zu haben, damit wir in Zukunft unabhängig agieren können." Das Geld für den Erwerb kommen aus Rücklagen und dem laufenden Geschäft.

Seit 2009 im Rechtsstreit

Die Rechte an Trikotverkauf, dem Totenkopf und Vereinslogo gehören ab dem neuen Jahr damit wieder komplett dem aufstrebenden Zweitligisten. Seit 2004 lagen diese nur zu zehn Prozent bei den Hamburgern. Upsolut hatte sich die Rechte für 30 Jahre gesichert, um den Verein damals in seiner finanziellen Krise zu helfen.

Die lange Laufzeit der Vereinbarung war seit 2009 Gegenstand der Verhandlungen vor Gericht. Das Verfahren ging über mehrere Instanzen. Der Fall hätte sogar vor dem Bundesgerichtshof verhandelt werden sollen, allerdings nicht vor 2016. Nun haben sich beide Seiten außergerichtlich geeinigt.

Auch Union-Rechte übernommen 

So kauft der Kiez-Klub die Geschäfte von Upsolut kurzerhand auf. Auch die rund 80 Mitarbeiter werden vom FC St. Pauli übernommen. Laut "Bild" werden sich die Investitionen lohnen. Im Jahr 2015 machte das Unternehmen 8,5 Millionen Euro Umsatz. Der Gewinn soll bei 500.000 Euro liegen.

Die St. Paulianer verdienen übrigens auch am Merchandising von Liga-Konkurrent Union Berlin. Die "Eisernen" stehen bei Upsolut unter Vertrag. Es gebe 2017 aber eine Ausstiegsklausel.

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