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Klubführung verbietet Anti-Nazi-Banner

27.07.2013, 12:54 Uhr | t-online.de

Klubführung von Fortuna Köln verbietet Anti-Nazi-Banner. Fortuna-Fans unterstützen ihr Team beim Saisonauftakt gegen Alemannia Aachen. (Quelle: imago/Eduard Bopp)

Fortuna-Fans unterstützen ihr Team beim Saisonauftakt gegen Alemannia Aachen. (Quelle: Eduard Bopp/imago)

Die vierte Liga ist mit einem Eklat in die Saison 2013/14 gestartet. Denn laut einem Bericht der "Welt" hatte die Klubführung von Fortuna Köln seinen Fans verboten, Anti-Nazi-Plakate mit ins Stadion zu nehmen. Der Grund: Die Verantwortlichen hatten Angst vor Gewalttätigkeiten durch rechtsextreme Fans von Alemannia Aachen.

"Wir wollen keine Provokationen schüren. Daher haben wir uns entschieden, Banner mit politischen Aussagen zu verbieten. Wir wollen ein sauberes Fußballspiel und keine Auseinandersetzung drumherum", sagte Fortuna-Pressesprecher Stephan Gohlke vor dem Regionalliga-Spiel gegenüber der "Welt".

Fanklub kann Reaktion des Vereins nicht nachvollziehen

Die Fans des Traditionsklubs kritisierten das Verbot der Klubführung scharf. In einer Erklärung des Fanklubs "SC Mülltonn" hieß es, dass es dem Klub "einmal gut zu Gesicht gestanden" hätte, "deutlich gegen diskriminierende Verhaltensweisen Stellung zu beziehen. Keineswegs nachvollziehen können wir die Reaktion des Vereins, antirassistischen Fans ihre Meinungsäußerung zu untersagen, da diese als Provokation aufgefasst werden könnte."

Zu Ausschreitungen kam es im Südstadion zum Glück nicht. Im Auftaktspiel der Regionalliga West setzte sich Aachen vor 4275 Zuschauern mit 3:1 (2:0) gegen Fortuna Köln durch.

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