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Sepp Blatter nennt Beckenbauer-Aussagen in WM-Affäre "absurd"

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WM-Affäre  

Blatter: Beckenbauers Aussagen "absurd"

11.12.2015, 18:23 Uhr | dpa, sid

Sepp Blatter nennt Beckenbauer-Aussagen in WM-Affäre "absurd". Sepp Blatter (re.) bezeichnet die Aussagen von Franz Beckenbauer als "absurd". (Quelle: dpa)

Sepp Blatter (re.) bezeichnet die Aussagen von Franz Beckenbauer als "absurd". (Quelle: dpa)

In der WM-Affäre beim DFB gerät Franz Beckenbauer wieder verstärkt unter Druck. Joseph Blatter bezeichnete wiederholte Darstellungen des WM-Chefs von 2006 im Zusammenhang mit einer ersten angeblichen Millionen-Zahlung an die FIFA in einem Interview mit dem "Spiegel" als "absurd".

Damit widersprach der suspendierte FIFA-Präsident dem Kaiser in der WM-Affäre bezüglich der Zahlung von 6,7 Millionen Euro erneut.

Beckenbauers Aussagen zufolge mussten die WM-Organisatoren die Summe an den Fußball-Weltverband zahlen, um einen Zuschuss von 170 Millionen Euro zu erhalten. Auch der Deutsche Fußball-Bund und der im Zuge der Affäre zurückgetretene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatten Beckenbauer Version gestützt.

"So was gibt es bei der FIFA nicht"

Blatter sagte dem Magazin, der Zuschuss sei an "keinerlei Bedingungen durch die FIFA geknüpft worden. Geld zu bezahlen, um Geld zu bekommen? Nein. So was gibt es bei der FIFA nicht", fügte der 79-Jährige hinzu.

Er sieht den DFB bei der Aufklärung gefordert: "Da muss es doch Dokumente geben, was es mit dem Geld auf sich hat. Und wenn es beim DFB keine Dokumente mehr gibt, dann sollten sie mal an die FIFA herantreten und das vernünftig aufarbeiten."

Blatter widerspricht erneut

Schon Ende Oktober hatte sich Blatter ähnlich geäußert und bestritten, eine Zahlung gefordert zu haben. "Ich habe niemals Geld von Beckenbauer verlangt. Nie im Leben. Auch nicht vom DFB. Das stimmt einfach nicht", hatte er der Zeitung "Schweiz am Sonntag" gesagt.

Die 6,7 Millionen Euro stehen im Zentrum des Skandals um das Sommermärchen. Nach Darstellung des DFB und von Beckenbauer überwies der ehemalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus diese Summe im Jahr 2002 für das OK an die FIFA. Wer genau das Geld erhielt, ist noch ungeklärt. 2005 soll das Geld an Louis-Dreyfus zurückgezahlt worden sein. Der Betrag wurde vom WM-OK zur Tarnung als Beitrag für eine FIFA-Gala deklariert, die später nie stattfand.

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