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Bungee Jumping: Verletzungsgefahr und Richtlinien

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Bungee Jumping: Verletzungsgefahr und Richtlinien

16.06.2010, 14:30 Uhr | tb

Bungee Jumping: Verletzungsgefahr und Richtlinien. Bungee Jumping in der Stadt (Foto: Zoonar / Bernhard Lelle)

Bungee Jumping in der Stadt (Foto: Zoonar / Bernhard Lelle)

Mit welchen Risiken muss beim Bungee Jumping gerechnet werden? Technisches Versagen in Form eines Seilrisses ist die mit großem Abstand seltenste Ursache eines Unfalles beim Bungee Jumping. Seit der Einführung des Bungee Jumpings sind weltweit nicht mehr als zehn Todesfälle durch ein Reißen des Seils bekannt geworden. Ein Reißen des Seils kann beispielsweise durch eine unsachgemäße Lagerung des Seils sowie chemische Einflüsse begünstigt werden. Aus diesem Grund verfügen moderne Bungee-Seile über einen Überdehnungsschutz aus Kunstfasern. Dieses macht ein Abstürzen des Springers bei einem Seilriss unmöglich. Hierbei ist lediglich mit einem stärkeren Ruck zu rechnen, der jedoch zu keinen tödlichen Verletzungen führen kann.

Die Bremsverzögerung beim Bungee Jumping kann das Auftreten von Verletzungen begünstigen. Die Bremsverzögerung sorgt für große Fliehkräfte, die auf den Springer einwirken. Die Folge hiervon ist ein plötzlicher Anstieg des Blutdrucks im Kopf, der durch ein Schreien oder durch Pressatmung des Springers noch forciert werden kann. Die Folge hiervon können Blutungen im Kopf oder in den Augen des Springers sein. In seltenen Fällen sind bleibende Sehschäden die Folge hiervon.

Welche Richtlinien müssen beim Bungee Jumping beachtet werden?

Generell können beim Bungee Jumping blaue Flecke oder Hautabschürfungen auftreten. Dies lässt sich durch eine Seilberührung beim ersten Rebound nach dem Absprung erklären. Hierbei schnallt das Seil für kurze Zeit unkontrolliert nach oben zurück. Brandwunden können die Folge sein, wenn der Springer in dieser Phase mit dem Seil in Berührung kommt. Insbesondere im Gesicht oder am Nacken können hierdurch schmerzhafte Verletzungen entstehen. Aus diesem Grund müssen Springer das Gesicht mit überkreuzten Unterarmen in dieser Sprungphase schützen. Durch diese Schutzhaltung kann zudem verhindert werden, dass sich das Seil um den Hals des Springers wickeln und zu Würgemalen und anderen schweren Verletzungen führen kann. Die genauen Schutzmaßnahmen werden dem Einzelnen vor dem Sprung vom Veranstalter natürlich vermittelt.

Generell sollten einige Personengruppen vom Ausüben eines Bungee-Sprungs aus Gründen der eigenen Sicherheit absehen. Hierzu sind Personen mit Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie Schwangere zu zählen. Auch Personen, die an psychischen Erkrankungen oder Epilepsie leiden, sollten auf Bungee Jumping verzichten.

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