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Fallschirmspringen: Punktgenaue Landung beim Zielspringen

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Fallschirmspringen: Punktgenaue Landung beim Zielspringen

17.06.2010, 15:54 Uhr | tb

Fallschirmspringen: Punktgenaue Landung beim Zielspringen . Fallschrimspringen (Foto: Zoonar)

Fallschrimspringen (Foto: Zoonar)

Sportfallschirmspringer lassen sich in Höhen von bis zu 4.500 Metern aus Hubschraubern und anderen Luftfahrzeugen fallen. Die Sportler kennen verschiedene Sprungdisziplinen, zu denen auch das Zielspringen gehört. Dabei springen sie auf spezielle zugelassene Plätze, die auch Drop Zones genannt werden. Beim Zielspringen versucht der Springer nach dem Absprung den Fallschirm so zu steuern, dass er beim Aufkommen in der Drop Zone mit der Ferse einen bestimmten Punkt von zwei bis drei Zentimetern Durchmesser trifft.

Die älteste Sprungdisziplin

Seit den Anfängen des Fallschirmspringens konzentrieren sich die Springer darauf, sobald sie den Schirm geöffnet haben, einen bestimmten Landeplatz anzusteuern, an dem sie sicher landen können. Das ist, das A und O des Fallschirmspringens. Aus der Notwendigkeit der sicheren Landung an der gewünschten Stelle entwickelte sich das Zielspringen, die älteste Fallschirmsportdisziplin. Heute messen die Springer in Wettbewerben untereinander ihre Fähigkeiten. Der technische Fortschritt hat während der vergangenen Jahrzehnte die Manövrierfähigkeit der Fallschirme stark verbessert. Deshalb ist es heute einfacher als in früheren Zeiten, bestimmte Zielflächen zu erreichen.

Der Zielpunkt für die präzise Landung

Mit den Jahren wuchs der Ehrgeiz der Sportler, immer kleinere Landepunkte anzuvisieren. Inzwischen liegt der Durchmesser einer Zielscheibe bei 2 Zentimetern. Um dieses Ziel zu treffen, müssen die Springer den Schirm präzise handhaben, ein gutes Augenmaß besitzen und Nervenstärke beweisen. Zudem muss jeder, der so exakt springen will, zahlreiche Trainingssprünge absolvieren. Nur gut trainierte Spitzenspringer treffen das Ziel regelmäßig punktgenau.

Die besten Leistungen bewerten

Am Zielpunkt befindet sich eine elektronische Messscheibe mit einem Nullpunkt in der Mitte. Ab diesem Punkt wird die Abweichung vom Ziel in Zentimeterschritten gemessen. Um noch in die Wertung einzufließen, darf sie nicht mehr als 16 Zentimeter betragen. Das Messergebnis wird sofort nach dem Aufkommen angezeigt. Nach acht bis zehn Wettkampfrunden steht der Gewinner fest. Es ist derjenige mit der insgesamt geringsten Abweichung.

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