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Balve: Damon Hill schlägt Totilas

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Damon Hill schlägt Totilas

04.06.2012, 10:10 Uhr | sid

Balve: Damon Hill schlägt Totilas. Machtwechsel in der Dressur: Damon Hill gewinnt mit Helen Langehanenberg die deutsche Meisterschaft. (Quelle: imago)

Machtwechsel in der Dressur: Damon Hill gewinnt mit Helen Langehanenberg die deutsche Meisterschaft. (Quelle: imago)

Bei den deutschen Meisterschaften in Balve wurden die Machtverhältnisse in der Dressur zwei Monate vor Olympia neu geordnet. Am Ende strahlte die Doppel-Siegerin Helen Langehanenberg, die mit dem zwölf Jahre alten Hengst Damon Hill das Millionenpferd Totilas zweimal vorführte und in Special und Kür auf Platz zwei verwies. "Es war fantastisch, alles hat gepasst", sagte die 30 Jahre alte Dressur-Reiterin, die für ihre Weltklasse-Ritte mit hohen Wertungen von 88,40 (Special) und 85,82 Prozent (Kür) belohnt wurde.

Bei der Siegerehrung klopfte die grazile Reiterin aus dem Münsterland ihrem schwarzen Hengst immer wieder stolz den Hals. Ein wenig hatte sie im Vorfeld schon auf den großen Wurf gehofft. "Wenn mich vorher jemand gefragt hätte, ob ich hier zweimal Gold hole, hätte ich gesagt: Schauen wir mal." Matthias Rath, der mit Totilas das Nachsehen hatte, machte gute Miene zum bösen Spiel. "Eigentlich bin ich ganz zufrieden", sagte er nach dem Turnier, obwohl er innerhalb von zwei Tagen zwei deftige Niederlagen kassierte. "Ich hatte gehofft, dass es mit den Zweierwechseln in der Kür besser klappt, doch daraus wurde nichts."

Einstiger Zauber verflogen

Nach der Niederlage im Special hatte der Reiter die Schuld noch bei seinem Pferd gesucht: "Totilas hat Dinge getan, die er nicht machen darf." Mit zweimal Silber in Special (82,15) und Kür (86,75) büßten Rath und Totilas endgültig ihre nationale Vormachtstellung ein. Unter dem niederländischen Reiter Edward Gal war Totilas noch Welt- und Europameister geworden und zwei Jahre später wird Rath nicht einmal deutscher Meister mit dem "Wunderpferd", eine bittere Erkenntnis.

Erneut eine starke Leistung zeigte die erst 25 Jahre alte Aufsteigerin Kristina Sprehe. Die Studentin aus Dinklage landete mit Desperados in Kür (86,5) und Special (82,31) auf Rang drei und setzte ihren Aufwärtstrend fort. Langehanenberg, Rath, Sprehe und Anabel Balkenhol mit Dablino bilden die deutsche Equipe beim CHIO in Aachen, der letzten Olympia-Sichtung.

Olympia in Gefahr?

Zu einem Fiasko gerieten die Titelkämpfe im Sauerland für Isabell Werth. Die fünfmalige Olympiasiegerin stürzte mit El Santo auf die Plätze neun in Special und acht in der Kür ab. "In dieser Form brauche ich an Olympia gar nicht zu denken", schimpfte Werth, die bei den Olympischen Spielen in London eigentlich ihre fünfte Olympiade erleben wollte.

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