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Totilas-Mitbesitzer Paul Schockemöhle senkt Preise für Wunderhengst-Samen

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"Teamleitung handelte richtig"  

Totilas-Mitbesitzer senkt Preise für Wunderhengst-Samen

19.08.2015, 16:04 Uhr | sid

Totilas-Mitbesitzer Paul Schockemöhle senkt Preise für Wunderhengst-Samen. Paul Schockemöhle (li.) mit Wunderhengst Totilas und Reiter Matthias Alexander Rath. (Quelle: dpa)

Paul Schockemöhle (li.) mit Wunderhengst Totilas und Reiter Matthias Alexander Rath. (Quelle: dpa)

Nach dem Karriereende des Millionenhengstes Totilas will dessen Mitbesitzer Paul Schockemöhle den Samen des einstigen Wunderpferdes zukünftig günstiger anbieten. Für die Kritik an der deutschen Teamleitung, die den Hengst angeblich verletzt ins Rennen geschickt haben soll, zeigte Europas größter Pferdehändler indes kein Verständnis.

"Ich werde die Decktaxe senken. Die Begehrlichkeit der Züchter war nicht mehr so groß, weil Totilas in den letzten fünf Jahren nicht der große Strahlemann war", sagte der Pferdehändler in Aachen.

Schockemöhle: "Der Hengst hat besondere Blutlinien"

Bislang forderte der frühere Weltklasse-Springreiter 4000 Euro pro Deckeinsatz - plus weitere 4000 Euro im Erfolgsfall. "Ich will vielen Züchtern die Möglichkeit geben, dass sie Totilas nutzen. Die Taxe von 8000 Euro können sich nicht viele von ihnen erlauben", sagte der 70-Jährige am Rande der Reit-EM in Aachen.

Insgesamt ist Schockemöhle mit dem Zuchtgeschäft des einstigen Wunderpferdes zufrieden. "Generell weiß ich, dass er sich gut vererbt hat. Und ich glaube, dass er völlig besondere Blutlinien hat", so der Pferde-Experte weiter. Angeblich sollen bereits bis zu 200 Stuten von Totilas trächtig geworden sein. Wann die ersten Nachkommen im Sport auftauchen, konnte Schockemöhle nicht sagen. "Bei uns sind die ältesten Nachkommen jetzt drei Jahre alt. Da muss man noch drei, vier Jahre warten. Aber sie machen einen guten Eindruck."

Karriereende zum richtigen Zeitpunkt

Dass die sportliche Ausbeute von Totilas in den letzten Jahren nicht besonders groß war, ist für Schockemöhle kein Weltuntergang. "Natürlich wünscht sich jeder Erfolg beim Turniersport. Aber es ist normal, dass es auch mal schiefgeht. Ich glaube, da muss man realistisch sein und dann auch einen Punkt setzen." Die Entscheidung der Familie Rath/Linsenhoff, Totilas nach der erneuten Verletzung bei der Dressur-EM in Aachen aus dem Sport zu nehmen, sei richtig gewesen. "Dem schließe ich mich an", sagte der dreimalige Springreit-Europameister.

Schockemöhle zahlte zehn Millionen für Totilas

Für die Kritik an der deutschen Teamleitung, die angeblich einen verletzten Totilas ins EM-Viereck geschickt haben soll, zeigte Schockemöhle keinerlei Respekt. "Die Teamleitung ist zu Unrecht angegriffen worden. Er ist vorher zwei Prüfungen in Hagen gegangen, beide über 80 Prozent. Wenn er hier 80 Prozent geholte hätte, hätten wir Gold gewonnen."

Konsequenzen lehnte Schockemöhle kategorisch ab: "Wir haben in Bundestrainerin Monica Theodorescu und Equipechef Klaus Roeser zwei gute und bewegliche Leute in der Dressurspitze."

Schockemöhle hatte Totilas 2010 für geschätzte zehn Millionen Euro gekauft, nachdem der Hengst unter seinem niederländischen Reiter Edward Gal bei der WM in Kentucky/USA dreimal Gold gewann. Die Familie Rath/Linsenhoff übernahm die Sportrechte für angeblich fünf Millionen Euro, Sohn Matthias Rath wurde der Reiter. Der große Erfolg blieb aber aus, einmal Silber und einmal Bronze mit der Mannschaft standen zu Buche. Wegen einer erneuten Verletzung gab die Familie das Karriereende des Millionenhengstes bekannt.

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