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Berlin-Marathon: Äthiopier Bekele verpasst Weltrekord um 7 Sekunden

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Weltrekord knapp verpasst  

Äthiopier Bekele gewinnt Berlin-Marathon

25.09.2016, 12:05 Uhr | dpa, sid

Berlin-Marathon: Äthiopier Bekele verpasst Weltrekord um 7 Sekunden. Sieger in der Hauptstadt: Kenenisa Bekele gewinnt den 43. Berlin-Marathon. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Sieger in der Hauptstadt: Kenenisa Bekele gewinnt den 43. Berlin-Marathon. (Quelle: Jan Hübner/imago)

Kenenisa Bekele hat zum ersten Mal den Berlin-Marathon gewonnen und den Weltrekord in einem spannenden Rennen nur um sechs Sekunden verpasst.

Der 34 Jahre alte Bahn-Olympiasieger aus Äthiopien gewann die 43. Auflage durch die Hauptstadt in glänzenden 2:03:03 Stunden. Auf dem letzten Kilometer setzte sich Bekele vom großen Favoriten Wilson Kipsang aus Kenia ab. Der Sieger von 2013 wurde diesmal in 2:03:13 Stunden Zweiter.

Als Dritter kam sein Landsmann Evans Chebet in 2:05:31 ins Ziel. Der Kenianer Dennis Kimetto, der vor zwei Jahren in Berlin in 2:02:57 Stunden triumphiert hatte, bleibt damit Weltrekordler auf den klassischen 42,195 Kilometern.

Für Bekele, Weltrekordhalter über 5000 und 10.000 Meter, war es der größte Erfolg über die 42,195-km-Distanz. "Meine Zeit ist fantastisch, aber ich bin etwas enttäuscht, dass es nicht ganz gereicht hat", sagte er. "Gratulation an meinen Freund", sagte Kipsang: "Ich bin sehr zufrieden mit meiner persönlichen Bestzeit."

Bester Deutscher war der Kieler Steffen Uliczka in persönlicher Bestleistung von 2:15:02 auf Platz 16. "Diese 2:15 wollte ich unbedingt rausquetschen", sagte Uliczka: "Jetzt sind es 2:15:02, schade. Aber ich kann auch nicht schneller."

Aberu Kebede Khat siegt bei den Frauen

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich zum dritten Mal Bekeles Landsfrau Aberu Kebede Khat. Katharina Heinig, Tochter von Katrin Dörre-Heinig, kam 22 Jahre nach dem Sieg ihrer Mutter in 2:28,34 als starke Fünfte ins Ziel. "Ich wollte unter 2:30 laufen", sagte Heinig der ARD: "Ich habe die Zeit gesehen und gedacht: Geil, das klappt locker. Das ist bombastisch."

Insgesamt zehnmal (7 Männer/3 Frauen) wurde in Berlin ein Weltrekord aufgestellt, zuletzt 2014 durch Kimetto. Bei der 43. Auflage des Marathons gingen mehr als 41.000 Läufer aus 125 Nationen an den Start.

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