Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Olympia 2016 >

Olympia 2016: Jelena Issinbajewa beschimpt IAAF-Funktionäre

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wegen Olympiasperre  

Stabhoch-Star Issinbajewa pöbelt wüst gegen IAAF

21.06.2016, 06:31 Uhr | sid, t-online.de

"Scheißkerle" - Issinbajewa beschimpft Funktionäre

Die Stabhochsprung-Weltrekordlerin attackiert nach der Olympia-Sperre gegen die russischen Leichtathleten die Entscheidungsträger des Weltverbandes IAAF.

"Scheißkerle" - Issinbajewa beschimpft Funktionäre


Wegen der Olympiasperre für Russlands Leichtathleten hat Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa die Entscheidungsträger im Weltverband IAAF wüst beschimpft.

"Ich habe keinen Respekt vor diesen Mitgliedern (des IAAF-Councils, d. Red.), sie sind echte Scheißkerle, was soll ich sagen", polterte Issinbajewa bei den russischen Meisterschaften in Tscheboksary. Dort gab sie ihr Comeback nach einer Babypause.

UMFRAGE
Russische Leichtathleten dürfen nicht bei Olympia starten. Ist diese Entscheidung richtig?

Ein lockerer Sprung über 4,50 Meter könnte nach eigenen Angaben der letzte ihrer Karriere gewesen sein. "Wenn uns das IOC am 21. Juni nicht erlaubt, bei den Olympischen Spielen zu starten, wird Tscheboksary das Ende meiner Profi-Karriere sein", sagte die zweimalige Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin.

IOC begrüßt Entscheidung

Heute findet in Lausanne der Olympische Gipfel (Olympic Summit) mit zahlreichen hochrangigen Sportfunktionären aus aller Welt statt. Endgültige Entscheidungen bezüglich der Sperre der gesamten russischen Mannschaft in Rio werden allerdings nicht erwartet. Die Entscheidung des IAAF-Councils, die Sperre der russischen Leichtathleten aufrechtzuerhalten, hat das IOC bereits begrüßt.

Ein Start unter Olympischer Flagge, den die IAAF russischen Sportlern in Aussicht gestellt hat, die nicht unter dem Einfluss der einheimischen Anti-Doping-Organisation standen, lehnt Issinbajewa kategorisch ab: "Ich bin Russin, ich habe ein Land, ich habe eine Flagge." Ohnehin würde sie nicht unter die Ausnahmeregelung fallen.

Systematisches Doping 
Russische Leichtathleten bleiben weiter gesperrt

Damit droht den Sportler aus Russland der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in diesem Jahr. Video

Klischina hofft

Hoffnungen darf sich die Weitspringerin Darja Klischina machen. Die zweimalige Hallen-Europameisterin trainiert in den USA. "Ein paar Leute haben mir schon gesagt: 'Du musst unbedingt nach Rio gehen, und wenn Du alleine gehst. Du musst kämpfen und die Ehre unseres Landes verteidigen.'"

Sie erwarte vom IOC ein "individuelles Vorgehen mit Kriterien für saubere Athleten".

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal