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Tour de France 2013: Christopher Froome sorgt für Eklat

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Wütender Froome verlässt Pressekonferenz

15.07.2013, 13:37 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Tour de France 2013: Christopher Froome sorgt für Eklat. Christopher Froome im Anstieg zum Mont Ventoux. (Quelle: imago/panoramiC)

Christopher Froome im Anstieg zum Mont Ventoux. (Quelle: panoramiC/imago)

Christopher Froome hat bei der 100. Tour de France für einen Eklat gesorgt. Der Mann in Gelb verließ nach Fragen von Journalisten eine Pressekonferenz im Teamhotel in Orange wütend vorzeitig. "Hier sitze ich nach dem größten Sieg meiner Karriere und werde beschuldigt, ein Lügner und Betrüger zu sein", sagte der britische Radprofi und stürmte aus dem Raum. (Die Ergebnisse im Überblick)

Vorher hatten sich die Fragen trotz seiner bemerkenswerten Gala-Vorstellung auf dem Mont Ventoux, mit dem er die Jubiläums-Tour so gut wie entschieden hat, fast nur um das Thema Doping gedreht. Sein Teamchef Dave Brailsford war genauso genervt wie sein Spitzenfahrer. "Es ist 10 Uhr am Ruhetag, und ich muss uns verteidigen, obwohl wir nichts falsch gemacht haben", sagte Brailsford.

LeMond zweifelt an Froome

Froomes Überlegenheit auf dem Mont Ventoux hatte bereits zuvor prominente Skeptiker auf den Plan gerufen. "Man muss per se Zweifel haben", hatte beispielsweise der langjährige Lance Armstrong-Kritiker und ehemalige Rad-Profi Greg LeMond nach der 15. Etappe gesagt.

Froome hätte lieber Bewunderungen für seine Leistung entgegengenommen, statt ständigen Zweifeln zu begegnen. Doch weil der Radsport die Öffentlichkeit jahrelang an der Nase herumgeführt hat, muss ein derart überlegener Gesamtführender des größten Radrennens der Welt mit großer Skepsis umgehen.

Vergleiche mit Armstrong nicht zulässig

Vergleiche seiner Leistungen mit denen des gestürzten Stars Lance Armstrong lehnt Froome aber ebenso ab. "Ich bin offen. Lance hat gelogen, aber ich lüge nicht", sagte der Brite. Froome betonte, dass es ein langer Kampf gewesen sei, dieses Niveau zu erreichen. "Ich weiß, was ich dafür getan habe und ich bin extrem stolz darauf. Das ist das Ergebnis von extrem harter Arbeit. Es war eine Schlacht, bis ich zu dieser Form gekommen bin", sagte der gebürtige Kenianer. Sein Teamchef schlägt in die gleiche Kerbe: "Sagt uns, was wir tun können, um unsere Unschuld zu beweisen und die Zweifel zu beseitigen, und wir werden es tun."

Froome führt sechs Renntage vor dem Ende der 100. Frankreich-Rundfahrt das Gesamtklassement mit 4:14 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema und 4:25 Minuten vor dem zweimaligen Toursieger Alberto Contador an.

Weitere News finden Sie in unserem Tour-Blog

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