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French Open 2015: Julia Görges scheitert an Sara Errani

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French Open: Görges scheitert im Achtelfinale

01.06.2015, 19:21 Uhr | t-online.de, dpa, sid

French Open 2015: Julia Görges scheitert an Sara Errani. Für Julia Görges bleibt das Grand-Slam-Achtelfinale eine unüberwindbare Hürde. (Quelle: imago/Hasenkopf)

Für Julia Görges bleibt das Grand-Slam-Achtelfinale eine unüberwindbare Hürde. (Quelle: Hasenkopf/imago)

Julia Görges ist nach einem Fehlerfestival bei den French Open in Paris als letzte deutsche Spielerin ausgeschieden. Die Weltranglisten-72. scheiterte im Achtelfinale nach nur 70 Minuten mit 2:6, 2:6 an Sara Errani. Unpräzise Grundschläge und über 40 unerzwungene Fehler besiegelten die Pleite der 26-Jährigen. Die an Position 17 gesetzte Errani hatte zuvor auch Carina Witthöft und Andrea Petkovic aus dem Turnier geworfen.

Görges verpasste durch die Niederlage ihr erstes Viertelfinale bei einem der vier Grand-Slam-Turniere. Die Fed-Cup-Spielerin hatte beim Sandplatz-Höhepunkt in Roland Garros erstmals die Runde der besten 16 erreicht, auch bei den Australian Open in Melbourne schied Görges dreimal vor dem Viertelfinale aus.

"Habe mich nicht gut genug bewegt"

"Das war definitiv mein schlechtestes Match im Turnier. Ich habe mich heute nicht gut genug bewegt und zu viele Fehler gemacht", sagte Görges und lobte ihre Gegnerin: "Das war eine solide Leistung von ihr. Sie findet immer eine Lösung. Manchmal bringt sie einen an den Rand des Wahnsinns." Bundestrainerin Barbara Rittner sagte zu Görges Auftritt: "Sie hat ein gutes Turnier gespielt, leider ging das Match heute gefühlt komplett an ihr vorbei. Schade."

Auch für Maria Scharapowa war im Achtelfinale Endstation. Die Titelverteidigerin aus Russland scheiterte an der Tschechin Lucie Safarova und verpasste somit nach drei aufeinanderfolgenden Finalteilnahmen in Paris die Runde der besten Acht. Nach dem 6:7 (3:7), 4:6 gratulierte sie Fed-Cup-Siegerin Safarova fair zum Sieg. "Sie hat auf einem höheren Level konstanter gespielt. So sieht es aus, wenn man einen schlechten Tag im Büro hat", sagte Scharapowa.

Monfils gegen Federer letztlich chancenlos

Roger Federer gab sich hingegen keine Blöße: Der Maestro aus der Schweiz gewann die Fortsetzung seines Duells mit Gaël Monfils 6:3, 4:6, 6:4, 6:1 und zog zum elften Mal ins Viertelfinale von Roland Garros ein.

Das mit Spannung erwartete Achtelfinalmatch war nach einem verregneten Tag am Sonntagabend wegen Dunkelheit abgebrochen worden. "Gestern waren die Bedingungen schwierig, es deutete sich schon am Anfang an, dass wir nicht zu Ende spielen könnten", sagte Federer, der die Hängepartie deutlich besser als Monfils verkraftete.

Federer nun gegen Landsmann Wawrinka

Kaum fünf Minuten waren gespielt, da hatte er seinem Gegner erstmals den Aufschlag abgenommen. Nach insgesamt 2:10 Stunden Spielzeit verwandelte Federer seinen zweiten Matchball zum vierten Sieg im vierten Aufeinandertreffen mit Monfils beim Turnier Roland Garros. Nach seinen Erfolgen 2008, 2009 und 2011 war Federer stets ins Finale eingezogen. Ein gutes Omen?

Im Viertelfinale am Dienstag trifft der 17-malige Grand-Slam-Sieger auf seinen Landsmann Stan Wawrinka, der bereits einen Tag zuvor gegen den Franzosen Gilles Simon in drei Sätzen (6:1, 6:4, 6:2) gewonnen hatte.

Murray siegt souverän

Ebenfalls in der Runde der besten Acht steht Mitfavorit Andy Murray. Der München- und Madrid-Sieger aus Schottland bezwang den Franzosen Jeremy Chardy 6:4, 3:6, 6:3, 6:2. Murray bekommt es nun mit dem spanischen Dauerläufer David Ferrer zu tun, der US-Open-Champion Marin Cilic (Kroatien) beim 6:2, 6:2, 6:4 besiegte.

Auch Rekordchampion Rafael Nadal und Novak Djokovic sind ins Viertelfinale eingezogen. Der neunmalige Titelträger aus Spanien gewann gegen den Amerikaner Jack Sock nach 2:52 Stunden 6:3, 6:1, 5:7, 6:2, Djokovic setzte sich mühelos gegen den Franzosen Richard Gasquet mit 6:1, 6:2, 6:3 durch. Im Viertelfinale am Mittwoch treffen beide direkt aufeinander.

Williams wackelt weiter

Zudem wahrte sich Serena Williams aus den USA ihre Titelchance. Die Top-Favoritin gewann im Achtelfinale sie gegen ihre Landsfrau Sloane Stephens nach einer erneut durchwachsenen Vorstellung auch das dritte Match nacheinander in drei Sätzen. Nach genau zwei Stunden verwandelte Williams ihren ersten Matchball zum 1:6, 7:5, 6:3.

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