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Eiskunstlauf: Aljona Savchenko bekommt Franzosen als neuen Partner

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Nachfolger für Szolkowy gefunden  

Aljona Savchenko bekommt Franzosen als neuen Partner

29.03.2014, 15:53 Uhr | sid, dpa

Eiskunstlauf: Aljona Savchenko bekommt Franzosen als neuen Partner. Frankreichs Eiskunstläufer Bruno Massot (li.) und Deutschlands Eiskönigin Aljona Savchenko. (Quelle: imago/PanoramiC/ZUMA Press )

Frankreichs Eiskunstläufer Bruno Massot (li.) und Deutschlands Eiskönigin Aljona Savchenko. (Quelle: PanoramiC/ZUMA Press /imago)

Der Franzose Bruno Massot wird allem Anschein nach der neue Eispartner der fünfmaligen Paarlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko. "Ich bin sehr glücklich, dass ich Bruno als Partner gewinnen konnte", zitierte die "Bild"-Zeitung die gebürtige Ukrainerin. "Ich will Olympia-Gold 2018, und das werde ich mit Bruno schaffen", so Savechenko weiter.

Robin Szolkowy, seit elf Jahren mit der 30-jährigen Savchenko zusammen auf dem Eis, wird seine Karriere nach den derzeit laufenden Weltmeisterschaften im japanischen Saitama beenden.

Start für Frankreich möglich

Am Rande der Eiskunstlauf-WM in Saitama bestätigte Trainer Ingo Steuer Verhandlungen mit dem französischen Verband, für den das Paar nach einer einjährigen Sperre - gemäß den Richtlinien des Eislauf-Weltverbandes ISU - möglicherweise startet. Diese einjährige Pause ist Pflicht, vorher darf das Eislauf-Paar nicht international starten.

Steuer unterstützt die gebürtige Ukrainerin, mit der er auch privat verbandelt ist, und würde sie gerne auch weiterhin trainieren. Deutsche Paarläufer in ihrer Klasse gibt es aber nicht. So könnte es tatsächlich sein, dass die 30-Jährige sogar noch einmal für ein anderes Land läuft. "Das wäre sensationell, wenn man für drei verschiedene Länder bei Olympia an den Start gehen würde. Es geht nur ums Eislaufen", sagte Steuer. Savchenko war auch schon für ihr Heimatland Ukraine bei Winterspielen am Start.

Start für Frankreich kommt Steuer entgegen

Hinzu kommt, dass Steuer sich verändern will. Wegen der früheren Stasi-Mitarbeit darf er immer noch nicht mit öffentlichen Geldern bezahlt werden. Der Deutschen Eislauf-Union sind die Hände gebunden. Er ist auf das Honorar seiner Sportler angewiesen, junge Läufer können ihn nicht bezahlen. "Mit Deutschland habe ich eigentlich abgeschlossen", sagte der 47-Jährige. Daher schwebt ihm ein internationales Team mit mehreren Paaren und Assistenztrainern vor.

Massot könnte auch Deutscher werden

Der 25 Jahre alte Massot läuft seit drei Jahren mit der in Moskau geborenen Darja Popowa. Bei den Welttitelkämpfen in Japan belegte dieses Duo für Frankreich den 15. Platz. Elfte wurden Popowa/Massot bei den diesjährigen Europameisterschaften. Für einen gemeinsamen Start bei den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang könnte Massot aber auch die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen.

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