Sie sind hier: Home > Unterhaltung > Kino & Film >

Leute: Moritz Bleibtreu über Kino von, mit und für Immigranten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Leute  

Moritz Bleibtreu über Kino von, mit und für Immigranten

06.12.2017, 15:06 Uhr | dpa

Leute: Moritz Bleibtreu über Kino von, mit und für Immigranten. Der Schauspieler Moritz Bleibtreu dreht zwei Filme, die im kriminellen Migrantenmilieu angesiedelt sind.

Der Schauspieler Moritz Bleibtreu dreht zwei Filme, die im kriminellen Migrantenmilieu angesiedelt sind. Foto: Patrick Seeger. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Der Schauspieler Moritz Bleibtreu (46) setzt als Produzent auf ein neues Migranten-Kino. "Diese Filme sind nicht mit dem Blick von außen gemacht", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit" (Donnerstag) über die von ihm mitproduzierten Filme "Nur Gott kann mich richten" und "Familiye".

Beide Streifen, die 2018 ins Kino kommen, spielen im kriminellen Migrantenmilieu in Deutschland. "Wir erzählen von der Minderheit mit der Minderheit für die Minderheit, also, es ist Kino von Immigranten mit Immigranten für Immigranten in Deutschland."

Bleibtreu wuchs im damals stark von Einwanderern geprägten Hamburger Stadtteil St. Georg auf. Weil er den Lebensstil seiner Mutter, der 2009 gestorbenen Schauspielerin Monica Bleibtreu, als "Punkrockerin" ablehnte, habe er sich als Kind den Familien seiner türkischen Nachbarskinder zugewandt, erzählte er in dem Interview. "Der Deutsche oder der Kanake - ich habe mich damals für die andere Seite entschieden. Während ich mit meinen türkischen Jungs aufwuchs, lehnte ich die konventionellen deutschen Familien ab."

Über seine neuen Filme sagte er weiter: "Dieses Kino transportiert auch ein Ideal von Familie und Zusammenhalt, das in unserer Gesellschaft etwas verloren gegangen ist." Die Regeln und Gesetze des migrantischen Milieus seien sehr direkt. Begriffe wie Ehre, Würde und Stolz hätten eine konkrete Bedeutung. Den Vorwurf, dass seine Filme frauenfeindlich seien, weist er jedoch zurück: "Es ist halt wirklich ein vollkommener Quatsch." Das Frauenbild von Einwanderern aus dem Irak, aus Kurdistan oder der Türkei sei zwar ein gänzlich anderes, aber deshalb nicht frauenfeindlich. "So einfach ist das nicht."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
50,- € "Wohnachtsgeld"* oder Gratisversand* für Sie
exklusiv im Onlineshop auf Höffner.de
Shopping
Das ideale Geschenk – NIVEA Eau de Toilette
bis 18.12.versandkostenfrei bestellen auf NIVEA.de
Shopping
Die neuen Teufel Sound-Superhelden zu Top-Preisen
Heimkino, Portable, Kopfhörer und mehr
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Unterhaltung von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017