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Günther Jauch in eigener Show an den Pranger gestellt

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Günther Jauch in eigener Live-Sendung an den Pranger gestellt

12.03.2012, 14:21 Uhr | BT, t-online.de

Günther Jauch in eigener Show an den Pranger gestellt. Günther Jauch musste sich von seinen Talkshow-Gästen viel Kritik anhören. (Quelle: imago)

Günther Jauch musste sich von seinen Talkshow-Gästen viel Kritik anhören. (Quelle: imago)

"Der tiefe Fall des Christian Wulff - wie gelingt ein Abschied in Würde?" - so lautete das eigentliche Thema der Talkrunde vom vergangenen Sonntag um Gastgeber Günther Jauch. Es hagelte aber nicht nur Kritik gegen den ehemaligen Bundespräsidenten. Auch Jauch geriet gleich mehrmals ins Visier seiner Gäste. Streitpunkte: Jauchs Gehalt, sein Standing in der Öffentlichkeit und frühere Affären.

Zu Gast waren der ehemalige Bremer Bürgermeister Henning Scherf (SPD), der Musiker und langjährige Wulff-Freund Heinz-Rudolf Kunze, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Peter Altmeier, der Linken-Politiker Bodo Ramelow und "TAZ"-Chefredakteurin Ines Pohl. Wie zu erwarten war, ging es im Wulff-Talk wieder einmal um dessen Ehrensold in Höhe von 199.000 Euro jährlich. Jauch zeigte einen kurzen Einspielfilm, der Wulffs Einkommen mit dem eines durchschnittlichen Arbeitnehmers verglich.

Scherf bringt Jauchs Gehalt ins Gespräch

Scherf wirkte sichtlich genervt von der Ehrensold-Debatte und sprang für die Politiker in die Bresche. Diese würden nämlich im Vergleich zur Wirtschaft "miserabel schlecht bezahlt". Auch Jauchs Gehalt nahm der ehemalige Bürgermeister unter die Lupe: "Sie müssen mal selbstkritisch hinterfragen, lieber Günther Jauch, was Sie so im Jahr verdienen. Sie verdienen das Vielfache von dem, was die Bundeskanzlerin verdient und halten das für gerecht." Jauch suchte nach einem Ausweg, jedoch ohne Erfolg. Das Publikum war auf der Seite von Scherf, der noch nachschob: "Das ist nicht gerecht! Unsere Gehälter sind ungerecht verteilt." Jauch blieb in der Verteidigung: zu der "Gerechtigkeitsnummer" hätte er sich "noch nie geäußert".

Ablenkungsversuch scheitert

Darauf wandte sich der Talkmaster der Journalistin Ines Pohl zu, um vom Thema abzulenken. Er fragte die Chefredakteurin, ob sie sich ein Engagement in der Politik vorstellen könne, was diese aber klar verneinte. Politische Akteure würden in der Öffentlichkeit zu sehr durchleuchtet, lautete ihre Begründung. Dann ging sie ihrerseits auf Angriffskurs gegen Jauch. "Über Sie, Herr Jauch - hört man - wird auch immer nett berichtet!" "Ich kann mich nicht beschweren", antwortete Jauch keck. Doch dann sprang auch Linken-Politiker Ramelow auf den Zug auf.

Auch Ramelow kritisiert den Talkmaster

Mit dem Satz: "Ich wollte Ihnen aus Erfurt einen Born-Senf mitbringen", wollte Ramelow Jauch aus der Reserve locken. Dieser musste sich nämlich in den neunziger Jahren als Chefredakteur des TV-Magazins "Stern TV" wegen gefälschter Beiträge des Dokumentarfilmers Michael Born verantworten. Jauch stand auf dem Schlauch, wusste im ersten Moment nicht, worauf der Politiker anspielen wollte. Erst als Ramelow ihn daran erinnerte, dass er ja mal einen Partner namens Born gehabt hätte, dämmerte es dem Talkmaster. "Ach so, jetzt gehen Sie auf 'Stern TV', 17 Jahre zurück", so Jauch, dem diese geschichtliche Aufarbeitung sichtlich zu weit ging.

Jauch empört

Dass "TAZ"-Chefredakteurin Pohl ihn aus dieser misslichen Lage befreien wollte, schien Jauch egal zu sein. Kopfschüttelnd sinnierte er noch über die Vorwürfe von Ramelow, während Pohl für Jauch das Wort ergriff. Eine Live-Sendung, die sich der erfahrene Talkmaster sicher anders vorgestellt hatte.

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