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#verafake bei Schwiegertochter gesucht: RTL zieht Konsequenzen

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RTL zieht nach #verafake Konsequenzen

13.05.2016, 17:45 Uhr | dpa

#verafake bei Schwiegertochter gesucht: RTL zieht Konsequenzen. Jan Böhmermann in einer Szene der Sendung "Neo Magazin Royale" vom 12.05.2016.  (Quelle: dpa/ZDF NEO)

Jan Böhmermann in einer Szene der Sendung "Neo Magazin Royale" vom 12.05.2016. (Quelle: ZDF NEO/dpa)

"Robin" wird keine passende Frau finden: Nachdem Jan Böhmermann auffliegen ließ, dass der "Schwiegertochter gesucht"-Kandidat von ihm in die Sendung eingeschleust wurde, hat RTL ihn aus der Junggesellen-Liste gestrichen. Und der Sender zieht noch weitere Konsequenzen.

"Bei der Produktion einer Folge von 'Schwiegertochter gesucht' sind Fehler im Bereich der redaktionellen Sorgfaltspflicht gemacht worden", sagte Unterhaltungschef Tom Sänger in einer Mitteilung. "Dazu stehen wir gemeinsam mit der Produktionsfirma Warner. Die Produktion der aktuellen Staffel wird daher von einem neuen Team realisiert. Gemeinsam mit dem Produzenten sorgen wir dafür, dass sich die Fehler nicht wiederholen."

Jan Böhmermann hatte am Donnerstagabend in seiner Show "Neo Magazin Royale" gezeigt, wie seine Redaktion zwei Schauspieler als Kandidaten in Vera Int-Veens Reality-Doku "Schwiegertochter gesucht" eingeschleust hatte. Andreas Schneiders (55) hatte sich als biertrinkender Vater René ausgegeben, Simon Steinhorst (30) als Eisenbahnfreak Robin. Ihre vorgetäuschte Suche nach einer Frau für Robin lief am 10. April bei RTL und gilt nun als "Verafake".

"Wir sind ihm komplett auf den Leim gegangen"

"Respekt an Herrn Böhmermann", sagte René Jamm von der Produktionsfirma Warner Bros. ITVP Deutschland GmbH. "Wir sind ihm komplett auf den Leim gegangen, denn er hat uns einen sympathischen Schwiegersohn präsentiert. Wir haben uns in ihn 'verliebt' und in diesem Fall gleichzeitig unsere redaktionelle Aufsichtspflicht missachtet. Wir werden dafür die Verantwortung übernehmen und inhaltlich sowie personell umstrukturieren."

Medienhüter prüfen Verträge

Unterdessen kündigte die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) an, dass man die Verträge von "Schwiegertochter gesucht" mit den Kandidaten überprüfen werde. NLM-Direktor Andreas Fischer erklärte gegenüber "dwdl.de": "Die Art und Weise, wie die Produktionsfirma Verträge mit den Kandidaten abschließt und sie dabei bedrängt, erinnert stark an Haustürgeschäfte." Sollten die Medienhüter ein offizielles Prüfverfahren gegen den Sender einleiten, hätte RTL demnach mit einer Beanstandung zu rechnen.


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