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DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de

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Börsen und Märkte  

Deutscher Aktienmarkt stabilisiert sich am Mittag - Euro sackt ab

30.09.2014, 13:17 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

Deutscher Aktienmarkt stabilisiert sich am Mittag - Euro sackt ab. DAX zeigt sich kämpferisch.  (Quelle:  Gaby van Emmerich)

DAX zeigt sich kämpferisch. (Quelle: Gaby van Emmerich)

Nach Tagen mit überwiegend nachgebenden Indizes scheint sich der Aktienmarkt heute zu stabilisieren. Der Leitindex DAX stand am Mittag um 0,5 Prozent erholt bei 9474 Zählern. Der MDAX legte um 0,6 Prozent auf nun 15.961 Punkte zu. Und der TecDAX stieg um 0,1 Prozent auf 1248 Zähler. Das Anleihen-Barometer Bund-Future zeigte sich etwas tiefer bei 149,45 Euro. Der Euro sackte nach neuen Inflationszahlen aus Euroland auf ein Zwei-Jahres-Tief unter 1,26 Dollar ab. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,2584 Dollar. Der Preis für eine Feinunze Gold verbilligte sich auf 1206 Dollar und ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI kostete 94,41 Dollar.

Analyst Markus Huber vom Broker Peregrine & Black sah zunächst keine Argumente für einen klaren Trend. Impulse durch die späte Erholung der Wall Street und bessere Einzelhandelsdaten aus Deutschland würden von einem enttäuschenden HSBC-Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie und weitere Unruhen in Hongkong aufgezehrt, so der Experte. Die Stimmung bleibe eher negativ, Erholungsversuche würden schnell wieder abverkauft. Am Nachmittag deutscher Zeit stehen in den Vereinigten Staaten der Case-Shiller-Index, der Chicago Einkaufsmanager-Index und das Verbrauchervertrauen auf der Agenda.

Inflation im Euroraum sinkt weiter

Die Inflation im Euroraum ist im September wie erwartet auf den tiefsten Stand seit Oktober 2009 gefallen. Die Jahresrate der Teuerung sank von 0,4 Prozent im Vormonat auf 0,3 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer ersten Schnellschätzung mitteilte. Ökonomen hatten mit dem Rückgang gerechnet. Die Inflationsrate hat sich damit noch weiter vom Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt, die eine Rate von knapp zwei Prozent anstrebt. Im Juni und September hatte die Notenbank zusätzliche Maßnahmen gegen die zu niedrige Inflation beschlossen.

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Ford belastet deutsche Auto-Aktien

Molltöne von Ford sorgten für Belastungen am europäischen Autosektor. Der US-Autobauer schockierte die Anleger mit einem trüben Geschäftsausblick und schickte seine Aktien so auf Talfahrt. Beim Investorentag in Dearborn nahe Detroit räumte die Konzernführung am Montag Schwächen im Europageschäft ein. Grund seien vor allem Probleme in Russland. Außerdem kommen die Geschäfte in Südamerika nicht in Gang. "Volkswagen und Daimler haben sich bereits ähnlich geäußert, wenn auch nicht so deutlich", sagte ein Börsianer. "Die Berichtssaison für das dritte Quartal könnte einige unschöne Überraschungen bergen." BMW, Daimler und Volkswagen standen am Mittag 0,4 bis 0,7 Prozent im Minus.

Rhön-Klinikum von Aktienrückkauf beflügelt

Der Weg für den Aktienrückkauf bei Rhön-Klinikum ist frei. Die Anleger freut es: Die Titel legten um 2,6 Prozent zu. Der Krankenhausbetreiber kann nun 1,7 Milliarden Euro aus dem Klinikverkauf an Fresenius auf diesem Wege ausschütten. Der MDAX-Konzern will nach dem Aktienrückkauf die Titel einziehen und so die Bilanzsumme der Unternehmensgröße nach dem Verkauf eines Großteils des operativen Geschäfts anpassen.

Evotec erreicht wichtigen Meilenstein

Papiere von Evotec legten um 1,5 Prozent zu. Das Biotech-Unternehmen gab am Morgen bekannt, dass in ihrer strategischen Allianz mit Bayer HealthCare ein wichtiger Meilenstein erreicht wurde. Nach dem Aus für ein Diabetes-Programm nach dem Fehlverhalten eines Partners rutschten die Papiere im September um gut siebzehn Prozent ab und sind damit schwächster TecDAX-Wert.

Zalando schöpft Preisspanne nicht ganz aus

Der Online-Modehändler Zalando verkauft die Aktien bei seinem Börsengang nicht zum maximalen Preis. Die 28,1 Millionen Zalando-Papiere würden zu je 21,50 Euro ausgegeben, teilte das Berliner Unternehmen mit. Zalando hätte nach eigenen Angaben selbst zum Höchstpreis von 22,50 Euro mehr als 280 Millionen Aktien losschlagen können, zehnmal so viele wie die Firma ausgeben will. Insgesamt nimmt Zalando 605 Millionen Euro ein und ist damit - wenn auch nur für einen Tag - der größte Börsengang in diesem Jahr in Deutschland. Das erst 2008 gegründete Unternehmen wird zum Ausgabepreis mit rund 5,3 Milliarden Euro bewertet. Doch Börsenspekulanten wetten zu der für den Mittwoch geplanten Erstnotiz auf weiter steigende Kurse.

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Asiatische Aktienmärkte von Hongkong-Unruhen belastet

Die asiatischen Börsen zeigten am Dienstag Schwäche. Bezüglich Japan verwiesen Analysten auf schwache Konjunkturdaten, anhaltende Spannungen in Hongkong sowie auf die Gewinnwarnung des Stahlherstellers Sumitomo als Gründe für die Kaufzurückhaltung. Als hoffnungsvolles Zeichen wurde dagegen der chinesischen Einkaufsmanagerindex für September gewertet, der auf eine Stabilisierung der Industrie auf dem Festland hindeutete. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss nach zeitweisen Tagesverlusten von rund zwei Prozent letztlich 0,8 Prozent tiefer bei 16.173 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor genauso stark auf 1326 Punkte. In Hongkong gab der Hang Seng Index zuletzt 1,3 Prozent auf 22.928 Zähler nach.

Wall Street schließt mit kleinen Verlusten

Die US-Börsen haben am Montag mit Kursverlusten geschlossen. Der Dow Jones Industrial gab 0,3 Prozent auf 17.071 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500-Index sank ebenfalls um 0,3 Prozent auf 1977 Zähler. Und der Nasdaq Composite Index verlor 0,1 Prozent auf 4505 Punkte.

Schwebende Hausverkäufe sinken überraschend stark

Die Zahl der noch nicht vollständig abgeschlossenen US-Hausverkäufe ist im August überraschend stark gesunken. Der Index der schwebenden Hausverkäufe fiel zum Vormonat um 1,0 Prozent, wie Daten der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) zeigen. Volkswirte hatten nur mit einem halb so starken Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Verkäufe noch um revidierte 3,2 (zunächst 3,3) Prozent gestiegen.

Im Jahresvergleich sanken die schwebenden Hausverkäufe im August um 4,1 Prozent. Erwartet worden war hier nur ein Rückgang um 1,4 Prozent. Im Vormonat waren die Verkäufe in dieser Abgrenzung um revidiert 2,8 Prozent (zuvor 2,7 Prozent) gefallen. Etwas paradox: Bessere Zahlen hätten die Aktienmärkte wohl noch stärker belastet, da dann die Wahrscheinlichkeit für eine frühzeitige Zinserhöhung in den USA gewachsen wäre.

 
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