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DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de

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Börsen und Märkte  

DAX schließt mit einem Plus von 2,3 Prozent

31.10.2014, 21:20 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de. Dachs in Sektlaune (Quelle: Gaby van Emmerich)

Dachs in Sektlaune (Quelle: Gaby van Emmerich)

Trotz einer Panne beim elektronischen Xetra-Handel haben die deutschen Aktien einen äußerst erfolgreichen Monatsschluss hingelegt. Der Leitindex DAX schloss mit einem Plus von 2,3 Prozent bei 9326 Punkten. Der MDAX verbesserte sich um 1,8 Prozent auf 16.134 Punkte. Der TecDAX der Technologiewerte kletterte um 1,2 Prozent auf 1242 Punkte. Das Anleihen-Barometer Bund-Future stieg um 0,2 Prozent auf 151,10 Euro. Der Euro notierte bei 1,2532 Dollar - wobei er zeitweise mit 1,2486 Dollar so wenig wert war wie zuletzt im August 2012. Der Preis für eine Feinunze Gold stürzte gar auf ein neues Vierjahrestief bei 1162 Dollar und lag zuletzt bei 1170 Dollar. Das Fass Rohöl der US-Sorte WTI wurde für 80,49 Dollar nachgebend gehandelt.

Die Hoffnung auf Unterstützung durch die Notenbanken hatte den deutschen Aktienmarkt weiter beflügelt. Am frühen Morgen hatte die Bank of Japan die Märkte mit einer erneuten geldpolitischen Lockerung überrascht. "Jetzt ist auch wieder den Spekulationen rund um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Tür und Tor geöffnet", sagte Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner.

Auf Wochensicht schaffte der DAX ein Plus von 3,8 Prozent. Und auch die Bilanz für den Oktober sieht nun mit einem Minus von unter zwei Prozent deutlich weniger schlimm aus als noch zur Monatsmitte. Seinerzeit war das wichtigste deutsche Börsenbarometer wegen Sorgen um die Konjunktur auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr gefallen.

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Geldflut in Japan

Japans Zentralbank lockerte überraschend weiter die geldpolitischen Zügel, wie sie am Freitag bekanntgab. An der Börse in Tokio schoss der Nikkei-Index für 225 führende Werte in einer ersten Reaktion um mehr als fünf Prozent nach oben. Zugleich zog der Dollar zum Yen auf den höchsten Stand seit sechs Jahren an.

Die Zentralbank beschloss, die Geldbasis um jährlich 80 Billionen Yen (582 Milliarden Euro) auszuweiten. Das ist eine Aufstockung um 10 bis 20 Billionen Yen. Der Nachfragedämpfer in Folge einer Anhebung der Verbrauchssteuer im April sowie ein deutlicher Rückgang bei den Ölpreisen habe jüngst zu einem Druck auf die Preise geführt, hieß es.

Dank Japan neues Rekordhoch beim Dow Jones

Die Bank of Japan schob mit ihrem Tritt auf das geldpolitische Gaspedal auch den Dow Jones Industrial in New York auf ein neues Rekordhoch von zwischenzeitlich 17.393 Punkten am Tage. Zum Handelsschluss legte er um 1,1 Prozent auf 17.390 Punkte zu - und blieb damit nur 3 Punkte unter dem Rekord. Der breiter gefasste S&P-500 stieg ebenfalls, um 1,2 Prozent auf 2018 Zähler. Der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 1,4 Prozent auf 4630 Punkte vor.

Kurz nach dem Handelsstart kam der Chicago Einkaufsmanager-Index für Oktober, der keine starke Reaktion brachte. Die zweite Schätzung des von der Uni Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens ist derweil kurz vor Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäftes so gut wie seit über sieben Jahren nicht mehr. Das Barometer für die Konsumlaune kletterte im Oktober um 2,3 auf 86,9 Punkte, teilten Thomson Reuters und die University of Michigan zu ihrer Umfrage mit. "Das spricht für höhere Ausgaben der Verbraucher im Weihnachtsgeschäft", sagte Umfragechef Richard Curtin..

Linde weiter auf Talfahrt

Im DAX zeigten sich alle Papiere im Plus - bis auf Linde, sie verloren 2,5 Prozent auf 147,15 Euro. Am Vortag waren die Titel nach einer Prognosesenkung in der Spitze bereits um 7,3 Prozent abgesackt. Die meisten Analysten behielten ihre Bewertungen für Linde bei, senkten aber teils die Kursziele. Überwiegend lautet die Einstufung "Buy" oder "Overweight" mit Ziel 165 bis 182 Euro. Nur S&P Capital IQ ging von "Hold" auf "Sell" mit Ziel 143 Euro, nachdem man der Aktie zuvor noch 155 Euro zugetraut hatte.

Lanxess streicht Arbeitsplätze

Lanxess-Aktien gehörten mit einem Plus von drei Prozent zu den besten. Der angeschlagene Chemiekonzern will einem Medienbericht zufolge im Zuge seines Sparprogramms bis zu 1200 Arbeitsplätze streichen. Die Stellen sollen in der Verwaltung, im Marketing sowie in der zentralen Forschung und Entwicklung wegfallen, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Konzernkreise berichtete. Betroffen sind demnach vor allem die Standorte Köln und Leverkusen. Bei der Kapitalmarktveranstaltung am 6.11. werde Unternehmenschef Matthias Zachert gewiss weitere Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität vorstellen, sagte ein Händler.

Den Kurssprung von 6,2 Prozent, der dem Halbleiterkonzern Infineon an die DAX-Spitze verhalf, führten Händler auf positiv aufgenommene Zahlen eines US-Branchenkollegen zurück.

Fuchs Petrolub mit Kursaufschlag

Aus den wichtigen Indizes legte lediglich Fuchs Petrolub Zahlen vor. Die Aktien des Schmierstoff-Herstellers legten um 1,9 Prozent zu. Die Mannheimer schafften in den ersten neun Monaten des Jahres ein Umsatzplus von knapp zwei Prozent, wiesen allerdings ein stagnierendes operatives Ergebnis (EBIT) aus. Den Jahresausblick bestätigte der im MDAX der mittelgroßen Unternehmen gelistete Konzern. Ein Händler sprach von etwas besser als erwartet ausgefallenen Zahlen.

Hella geht an die Börse

Der Autozulieferer Hella will sich über einen Börsengang frisches Kapital für seine geplante Auslandsexpansion besorgen. Der Scheinwerfer-Hersteller plane für den 11. November den Gang aufs Parkett in Frankfurt und Luxemburg, teilte das Familienunternehmen am Freitag mit. Allerdings würden lediglich 15 Prozent der Firmenanteile platziert, 85 Prozent blieben zunächst in Familienbesitz, betonte Jürgen Behrend, persönlich haftender Gesellschafter des vor 115 Jahren gegründeten Unternehmens.

Kursfeuerwerk in Tokio

In Reaktion auf eine überraschende Lockerung der Geldpolitik hat die Börse in Tokio am Freitag ein Kursfeuerwerk abgebrannt. Der Nikkei-Index führende Werte schoss um 4,8 Prozent auf 16.413 Zähler nach oben. Das ist der höchste Stand seit sieben Jahren. Der breit gefasste Topix verbesserte sich ebenfalls kräftig um 4,3 Prozent und ging mit 1333 Zählern in ein verlängertes Wochenende. Am Montag bleibt die Tokioter Börse wegen eines nationalen Feiertags geschlossen. 

Auch die anderen asiatischen Börsen legten deutlich zu.

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