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DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de

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Börsen und Märkte  

DAX bläst Gipfelsturm auf 10.000 Punkte ab

28.11.2014, 19:12 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

DAX, Börse und Aktien: Der aktuelle Marktbericht von t-online.de. Ein Broker in Frankfurt bei der Arbeit (Quelle: dpa)

Ein Broker in Frankfurt bei der Arbeit (Quelle: dpa)

Auch der zweite Angriff des DAX auf die 10.000 Punkte ist gescheitert. Ein freundlicher Start hatte den deutschen Leitindex am Freitag wie schon tags zuvor nahe an die viel beachtete Marke gebracht. Doch letztlich reichte nach der vorangegangenen, elftägigen Gewinnserie der Schwung nicht aus: Zum Schluss stand ein knappes Kursplus von 0,1 Prozent auf 9980 Punkte zu Buche, nachdem der Index fast den gesamten Handelstag im Minus verbracht hatte. Wochen- und Monatsbilanz können sich mit einem Anstieg um gut zweieinhalb beziehungsweise sieben Prozent aber sehen lassen. Schwächer als der DAX präsentierten sich vor dem Wochenende die Nebenwerte-Indizes: Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 0,5 Prozent auf 16.984 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDAX gab um 0,3 Prozent auf 1347 Punkte nach. Das Anleihen-Barometer Bund-Future pendelte derweil nach dem gestrigen Allzeithoch (152,97 Euro) bei 152,92 Euro nahezu unverändert. Der Euro notierte bei 1,2436 Dollar und eine Feinunze Gold verbilligte sich am Terminmarkt auf 1169 Dollar. Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI rutschte auf 67,35 Dollar weiter leicht ab.

Da der wesentliche Treiber für den jüngsten Aufwärtstrend die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist, standen auch an diesem Tag wieder die Wirtschaftsdaten im Fokus.

Während die Zahlen aus Deutschland überwiegend gut ausfielen, bereiteten die aus anderen Teilen der Eurozone unverändert Sorgen. "Die heute veröffentlichte Schätzung der Inflationszahlen für November verdeutlicht den Druck, der auf der EZB lastet", sagte Volkswirt Daniel Kohl von der Schweizer Bank Julius Bär. Die Verbraucherpreise lagen nur 0,3 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote zeigte sich mit unveränderten 11,5 Prozent zudem weiter auf einem hohen Niveau. "Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ankauf von Staatsanleihen im großen Stil angekündigt wird, ist in den letzten Monaten stetig gestiegen", so Kohl.

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Wall Street schließt nach verkürztem Handel kaum verändert

Die New Yorker Börse ist am Freitag mit geringen Kursveränderungen aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss zwar prozentual unverändert bei 17.828 Punkten, aber es war trotzdem ein Rekordstand. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,3 Prozent auf 2067 Zähler, nachdem er im Verlauf bei 2075 ebenfalls eine neue Bestmarke gesetzt hatte. Der Technologieindex Nasdaq Composite legte 0,1 Prozent zu auf 4791 Stellen zu.

Die Aktien der großen Öl- und Gaskonzerne waren an der Wall Street abgerutscht. Sie folgten damit dem Einbruch bei den Ölpreisen. Auslöser war bereits am Vortag die Entscheidung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), ihre Ölförderquoten nicht zu senken. Daraufhin gab es einen regelrechten Ausverkauf am Ölmarkt mit Preisrückgängen von bis zu acht Prozent. Das holten die Aktien an den New Yorker Börsen erst in der heutigen Sitzung nach dem "Thanksgiving"-Feiertag nach. Wegen des "Black Friday" endete der Handel schon am Mittag Ortszeit (19:00 Uhr MEZ).

Versorger im Fokus

Unter den Einzelwerten in Deutschland standen ein weiteres Mal die Versorger im Blick, denn - wie bereits seit längerem erwartet - verkauft E.ON laut einem Bericht im "Wall Street Journal" wohl sein spanisches Geschäft an den Finanzkonzern Macquarie und den kuwaitischen Staatsfonds für rund 2,5 Milliarden Euro. E.ON-Aktien verloren 0,1 Prozent, RWE-Papiere standen mit 0,7 Prozent im Plus.

Luftfahrt-Aktien profitierten von sinkenden Ölpreisen

Die stark rückläufigen Ölpreise haben den europäischen Flugwerten am Freitag Auftrieb verliehen. Im DAX waren Lufthansa mit einem Plus von 4,9 Prozent Spitzenreiter. Zusätzlichen Auftrieb erhielten sie von einer Kaufempfehlung der UBS. Auch Air France-KLM, Ryanair und EasyJet legten zu. Treibstoff ist für die Branche ein starker Kostenfaktor.

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BASF leidet

BASF-Aktien standen als schwächster DAX-Wert mit zwei Prozent im Minus. Die Papiere des Chemiekonzerns litten Händlern zufolge weiter unter dem fallenden Ölpreis, zählt die BASF-Tochter Wintershall doch zu den größten Ölproduzenten des Landes.

Sky fällt wohl aus dem MDAX

Der Anteil der britischen Konzernmutter hat beim Bezahlfernsehsender Sky Deutschland eine wichtige Marke überschritten. Der Stimmrechtsanteil des britischen Senders Sky - ehemals BSkyB - aus dem Medienimperium von Rupert Murdoch liege bei über 90 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Weil damit der Streubesitzanteil unter zehn Prozent sinke, rechne die Firma mit einem baldigen Ausscheiden aus dem MDAX der Deutschen Börse. Murdoch hatte im Mai angekündigt, seine Pay-TV-Geschäfte in Europa unter der britischen Konzernmutter zu bündeln, die ihrerseits zu knapp 40 Prozent zu 21st Century Fox gehört. Anfang November hatten gut 87 Prozent der Anleger ihre Anteile an die Briten abgetreten.

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Zalando auf Höchststand

Die Aktien von Zalando legten nach dem kleinen Vortags-Rücksetzer am Freitag einen erneuten Kurssprung hin. Bei 26,33 Euro markierten sie den höchsten Stand ihrer noch jungen Börsengeschichte. Zum Schluss gewannen die Titel 8,2 Prozent auf 25,10 Euro. Sie profitierten offenbar von Hoffnungen auf einen MDAX-Aufstieg - als Ersatz für Sky.

Aurubis ausgereizt

Die Titel der Kupferhütte Aurubis büßten am MDAX-Ende 3,8 Prozent ein. Die US-Bank Goldman Sachs hatte ihre Kaufempfehlung für die Aktie einkassiert, da deren Bewertung inzwischen ausgereizt sei, wie es in der Studie hieß.

Tokios Börse schließt den Monat mit Gewinnen

Die Börse in Japan war am Freitag auf den höchsten Stand seit zwei Wochen gestiegen. Sie profitierte von der Entscheidung der Opec, das Öl-Förderziel trotz des anhaltenden Preisverfalls nicht zu kürzen. Das setzte Ölpreise unter Druck, was unter anderem japanische Luftfahrt-Werte beflügelte. Ein schwächerer Yen ließ Investoren zudem bei Exporttiteln zugreifen.

Der Nikkei-Index für die 225 führenden Werte ging 1,2 Prozent höher aus dem Handel bei 17.459 Punkten. Auf den Monat gerechnet war das ein Plus von 6,4 Prozent, so viel wie seit vergangenen November nicht mehr.

Auch andere Handelsplätze in Fernost tendierten fester, etwa die Börse in Shanghai, wenngleich der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan 0,4 Prozent nachgab.

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