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Automanufaktur Wiesmann plant neues Modell

04.02.2016, 17:33 Uhr | dpa

Automanufaktur Wiesmann plant neues Modell. Wiesmann GT MF4-S (Quelle: dpa/Bernd Thissen)

Das Familien-Unternehmen Wiesmann fertigt seit 1988 in kleiner Serie Roadster und Coupes. (Quelle: Bernd Thissen/dpa)

Fans edler Sportwagen dürfen sich freuen: Die Automanufaktur Wiesmann plant ihr Comeback mit einem neuen Modell. Noch in diesem Jahr soll das Fahrzeug vorgestellt werden.

"Die Auslieferung von Neufahrzeugen ist für 2017 geplant", sagt Firmensprecher André Schmidt. Das Design werde sich an den klassischen Roadstern und Sportcoupés orientieren, die der Kleinserienhersteller aus Dülmen seit 1988 bis zur Insolvenz 2013 baute.

Wiesmann will sich breiter aufstellen

Auf internationale Vermarktbarkeit werde allerdings geachtet. Heißt: Wiesmann will künftig unter anderem rechtsgelenkte Autos bauen - "ein sehr großer Markt, der neben Großbritannien auch weite Teile Asiens und Afrikas, aber auch Australien und Neuseeland beinhaltet", teilte das Unternehmen mit.

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Es soll ein achtstelliger Betrag in Entwicklung und die Dülmener Produktion investiert werden. "Doch ein Wiesmann wird immer wie ein Wiesmann aussehen", sagt Schmidt. Ob BMW wieder die Motoren liefern wird, ist noch unklar.

Kauf durch Investoren ist nun rechtskräftig

Im vergangenen November kauften britische Investoren den insolventen Autobauer. Rechtskräftig ist der Vertrag aber erst jetzt, nachdem das Landgericht Münster in zweiter und letzter Instanz die Beschwerde eines Gläubigers aus der Gläubigerversammlung abwiesen hat.

Derzeit befindet man sich noch in der Phase der Bestandsaufnahme, was zum Beispiel die nach der Insolvenz noch vorhandene Infrastruktur in Dülmen anbelangt. Die dortigen Produktionsstätten sollen in den kommenden Wochen und Monaten neu bezogen werden, um Personalaufbau und Entwicklung voranzutreiben, sagt André Schmidt.

"Der Weg ist nun frei für die Wiederaufnahme der Produktion exklusiver und aufregender Sportwagen Made in Germany", hieß es seitens des Herstellers kurz vor der Übernahme. Insgesamt sollten durch den Verkauf der Anlagen, Immobilien und Rechte 5,7 Millionen Euro an die Gläubiger fließen.

Nostalgische Karossen zu Luxuspreisen

Wiesmann stellte bis zur Insolvenz 2013 Roadster und Sportcoupés in Kleinserien her. Wer einen Roadster mit dem Gecko-Logo auf der Motorhaube kaufen wollte, musste Summen jenseits von 100.000 Euro zahlen. Die starken Motoren stammten von BMW. Seit Gründung des Unternehmens 1988 hat Wiesmann knapp über 1600 Luxus-Wagen mit den nostalgischen Karosserien ausgeliefert.

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