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Schwangerschaft: Kündigt die morgendliche Übelkeit ein Mädchen an?

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Schwangerschaftsmythen  

Kündigt Morgenübelkeit ein Mädchen an?

07.01.2016, 10:26 Uhr | mmh, nw, t-online.de, dpa-tmn

Schwangerschaft: Kündigt die morgendliche Übelkeit ein Mädchen an?. Schwangerschaftsmythen: Wird es ein Junge oder Mädchen?  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wird es ein Junge oder Mädchen? Welche Rolle körperliche Symptome und Ernährung spielen, ist umstritten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Mythen rund um die Schwangerschaft handeln von angeblichen Anzeichen für das Geschlecht des Babys. Wenn es der Schwangeren morgens schlecht ist, heißt es oft: "Du bekommst ganz sicher ein Mädchen." Das sagen Wissenschaftler zu diesem und anderen Schwangerschaftsmythen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Morgenübelkeit und dem Geschlecht des Babys? "Jein", sagt Jan-Peter Siedentopf, Oberarzt in der Klinik für Geburtsmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin.

"Die Morgenübelkeit betrifft 70 bis 80 Prozent der Schwangeren", sagt er. So viele Mädchen werden aber nicht geboren. "Würde man das Geschlecht nach dem Prinzip bestimmen, würde man ziemlich oft danebenliegen", sagt Siedentopf. Nichtsdestotrotz: "Es gibt in Studien Hinweise auf eine Häufung weiblicher Babys nach einer Schwangerschaft mit starker Morgenübelkeit."

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Lässt sich das Geschlecht des Babys beeinflussen?

In Zeiten von Ultraschall und Fruchtwasseruntersuchung wissen die meisten Paare schon lange vor dem Geburtstermin, ob ihr Baby Paul oder Paula heißen wird. Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche kann der Arzt per Ultraschall feststellen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Durch Fruchtwasseruntersuchung ist dies schon früher möglich.

Aber Viele würden am liebsten vor oder bei der Zeugung beeinflussen, welches Geschlecht ihr zukünftiges Kind hat. Zum Beispiel mit einer bestimmten Ernährungsweise. Sind solche Binsenweisheiten purer Unsinn?

Wissenschaftler der Universität in Maastricht haben herausgefunden, dass gezielte Ernährung und der richtige Zeugungszeitpunkt das Geschlecht des Babys bestimmen können. Dabei half ihnen die erste menschliche Versuchsgruppe zum Thema Wunschgeschlecht.

Mädchen-Diät und Sex vor dem Eisprung

Die Wissenschaftler begleiteten 172 Frauen fünf Jahre lang. Sie waren im Alter zwischen 23 und 42, hatten schon einen Sohn und wünschten sich ein Mädchen. Resultat der Forscher: Wünscht sich ein Paar ein Mädchen sollte die Frau viel Kalzium und Magnesium zu sich nehmen. Außerdem helfe Sex nach Plan den Mädchen auf die Sprünge. 

Die Maastrichter Forscher empfehlen bei dem Wunsch nach einem Mädchen folgende Diät:

  • täglich mindestens 500 Gramm Milchprodukte
  • Brot, Gemüse, Obst, Fleisch, Reis, Nudeln
  • Kalzium enthalten Joghurt, Käse, Lachs, Rhabarber, Spinat, Tofu, Mandeln, Haferflocken, Brokkoli, Orangen
  • Magnesium enthalten Cashewnüsse, Vollkorngetreide, Feigen und Bohnen
  • Nicht erlaubt sind Sardellen, Oliven, Schinken, Salami, geräucherter Lachs, Garnelen, Blauschimmelkäse, Bananen und Kartoffeln. Sie enthalten zu viel Natrium und Kalium, das wiederum soll Jungs-Spermien begünstigen.

Als Zeugungszeitpunkt für Mädchen sollten Paare idealerweise die drei Tage vor dem Eisprung anpeilen, denn die weiblichen Spermien sind größer und widerstandsfähiger als die männlichen, sie sind länger überlebensfähig. Die schnellen kleineren männlichen Spermien drängeln sich beim Sex näher am Eisprung vor. 

Nicht zuletzt wegen der anstrengenden Diät brachen einige Frauen den Versuch ab. Aber der Studie zufolge bekamen 80 Prozent der durchhaltewilligen Frauen ein Mädchen.

Müsli macht Männer

Eine Studie der britischen Universität Exeter stellte 2008 eine Müsli-These auf. Demnach bekommen Frauen, die sich sehr kalorien- und zuckerreich ernähren, eher einen Jungen. Vor allem ein Müsli zum Frühstück erhöhe die Wahrscheinlichkeit auf einen Jungen, schrieben die Wissenschaftler im Journal "Proceedings of the Royal Society". 

Umgekehrt gilt demnach: Frauen, die zum Zeugungszeitpunkt Diät halten, bekommen häufiger ein Mädchen.

740 schwangere Frauen nahmen an der Studie teil. Alle Teilnehmerinnen waren zum ersten Mal schwanger und wussten noch nicht, welches Geschlecht ihr Baby haben würde. Die Forscher teilten die Frauen entsprechend ihres Kalorienverbrauchs in drei Gruppen ein. Von den Frauen, die die meisten Kalorien zu sich nahmen, bekamen 56 Prozent Jungen. Zum Vergleich: Nur 45 Prozent der Frauen, die sich am kalorienärmsten ernährten, bekamen einen Jungen. 

Junge oder Mädchen? Es liegt am Papa

Allen Versuchen zum Trotz stehen die Chancen aufs Wunschgeschlecht etwa gleich gut. So kommen bei den Geburten 105 Jungen auf 100 Mädchen. Dabei entscheidet die Samenzelle des Mannes darüber, welches Geschlecht das Kind haben wird. Trägt sie das entscheidende Y-Chromoson, so wird es ein Junge.

Schwangerschaftskalender: So entwickelt sich das Ungeborene von der 1. bis 40. SSW 

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