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Schwangerschaftskalender: 40. SSW

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Schwangerschaftskalender  

40. SSW: Die vier Phasen der Geburt

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Schwangerschaftskalender: 40. SSW. Schwangerschaftskalender: 40. SSW (Quelle: Science Photo Library)

Der errechnete Geburtstermin ist da - aber so manches Baby ist noch nicht bereit für die Geburt. Dann ist Geduld gefragt. (Quelle: Science Photo Library)

Endlich ist es so weit – Sie haben die 40. Schwangerschaftswoche und den errechneten Geburtstermin erreicht. Ihr Baby ist womöglich trotzdem noch nicht so weit: Nur etwa zehn Prozent der Geburten finden am errechneten Tag statt. Bis eine Geburt eingeleitet werden muss, gibt es noch einige Tage Frist.

Größe des Babys in der 40. SSW

Schätzungsweise 3500 Gramm wiegt das Baby nun. Vom Scheitel bis zur Ferse misst es durchschnittlich 51 Zentimeter. Da es die Gebärmutter voll ausfüllt, ist eine genaue Gewichtsbestimmung jedoch unmöglich.

Immer noch keine Geburtsanzeichen?

Falls die Wehen am errechneten Geburtstermin noch nicht eingesetzt haben, besteht in der Regel erst einmal kein Handlungsbedarf. Ihr Arzt wird Sie nun öfter sehen wollen, um Herztöne, Fruchtwassermenge und Kindsbewegungen engmaschig zu überwachen.

Sofern keine Auffälligkeiten zu erkennen sind, wird mit einer künstlichen Einleitung der Geburt noch gewartet. Für Sie kann es frustrierend sein, wenn Ihr Baby Sie so auf die Folter spannt. Tun Sie in diesen Tagen nur, wozu Sie Lust haben und lassen Sie sich nicht von anderen unter Druck setzen.

Wenn jedoch auch nach zehn Tagen noch keine Anzeichen für ein baldiges Einsetzen der Wehen sprechen, wird der Arzt Sie in die Klinik einweisen, damit die Geburt eingeleitet wird. Denn ein allzu langes Übertragen tut dem Baby nicht gut: Die Plazenta kann es nicht mehr ausreichend versorgen, und unter Umständen scheidet es bereits seinen ersten Stuhl aus. Dieses sogenannte Kindspech färbt das Fruchtwasser grünlich und kann in die Lungen des Babys geraten. Etwa 13 Prozent der Neugeborenen geben das Kindspech bereits im Fruchtwasser ab, doch nur bei zehn Prozent dieser Kinder treten Atemwegskomplikationen auf.

Die vier Phasen der Geburt

Wenn die Wehen in der 40. Schwangerschaftswoche endlich eingesetzt haben und in regelmäßigen Abständen von etwa fünf Minuten kräftig zu spüren sind, sollten Sie sich auf den Weg in Krankenhaus machen – bei langer Anfahrt besser etwas früher. Auch das Platzen der Fruchtblase ist ein eindeutiges Signal dafür, dass das Baby sich nun auf den Weg macht.

Der Geburtsvorgang lässt sich in vier aufeinanderfolgende Phasen unterteilen:

  1. Eröffnungsphase: Der Muttermund weitet sich auf zehn Zentimeter. Die Wehen nehmen stetig an Intensität zu. Die Dauer der Eröffnungsphase ist bei jeder Geburt unterschiedlich, in der Regel ist sie die längste Phase des Geburtsvorgangs.
  2. Übergangsphase: Die kräftigen Wehen drehen das Baby in die richtige Geburtsstellung. Positionswechsel vom Vierfüßlerstand in die Seitenlage und zurück können diesen Vorgang unterstützen.
  3. Austreibungsphase: Mithilfe der Presswehen erblickt das Baby das Licht der Welt. Es wird Ihnen in der Regel sofort auf die Brust gelegt, sodass Sie sich kennen lernen können.
  4. Nachgeburtsphase: Der Körper scheidet die Plazenta aus und die Geburt ist geschafft!

Beim Baby wird der Apgarindex bestimmt

Wenn das Baby endlich auf der Welt ist, können Sie und Ihr Partner es erst einmal bestaunen. Zwischendurch wird die Hebamme das Baby wiegen, messen und anziehen.

Der Kinderarzt schaut herein und führt innerhalb der ersten Lebensstunde des Babys Untersuchungen zur Bestimmung des sogenannten Apgarindex durch, der anhand einer Punkteskala von eins bis zehn Reflexe, Atmung, Hautfarbe, Herzfrequenz und Muskeltonus des Neugeborenen beurteilt. Dieser Test ermöglicht das rasche Erkennen und Behandeln von Anpassungsschwierigkeiten oder Entwicklungsproblemen beim Baby. Danach können Sie das neue Familienmitglied wieder in die Arme schließen und einander in Ruhe kennenlernen.

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