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Vitamin B1: Mangel und Überdosierung

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Ausgewogene Ernährung  

Vitamin B1: Mangel und Überdosierung

22.12.2014, 12:54 Uhr | uc (CF)

Ein Vitamin-B1-Mangel tritt häufig in Kombination mit der Unterversorgung an anderen B-Vitaminen auf. Häufige Ursache für einen Vitamin-B1-Mangel ist eine unausgewogene Ernährung. Eine Überdosierung über die Nahrung ist hingegen kaum möglich.

Vitamin-B1-Mangel bei ausgewogener Ernährung selten

Das auch als Thiamin bekannte Vitamin B1 kommt in zahlreichen Lebensmitteln vor. Daher tritt ein Vitamin-B1-Mangel bei ausgewogener Ernährung mit ausreichend Vollkornprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten und Fleisch relativ selten auf. Gemüse sollte allerdings schonend gegart werden, da Thiamin wärmeempfindlich und wasserlöslich ist.

Ein Vitamin-B1-Mangel kommt dementsprechend meist bei einseitiger Ernährung vor. Personen, die Vollkornprodukte meiden und primär Weißmehl und polierten Reis vorziehen, nehmen häufig nicht genug Thiamin zu sich. Ein erhöhtes Risiko für Vitamin-B1-Mangel besteht auch bei Alkoholabhängigkeit. Chronische Darmerkrankungen wie Zöliakie oder Morbus Crohn können ebenfalls zu einer Unterversorgung mit Vitamin B1 führen.

Inhaltsstoffe von Kaffee, schwarzem Tee und rohem Fisch können Thiamin zerstören. Wer viel Kaffee oder Schwarztee trinkt, sollte also mehr Thiamin zu sich nehmen, um einen Vitamin-B1-Mangel zu vermeiden. Begünstigt wird Vitamin-B1-Mangel auch durch Rauchen, Einnahme der Antibabypille, Leistungssport und Stress.

Symptome bei Vitamin-B1-Mangel und Überdosierung

Ein Vitamin-B1-Mangel äußert sich häufig durch Müdigkeit und Gedächtnisprobleme. Bei Unterversorgung mit Thiamin nimmt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ab. In manchen Fällen zählen auch Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Händen und Füßen zu den Symptomen. Bei länger andauerndem Vitamin-B1-Mangel kann es zur sogenannten Beriberi-Krankheit kommen, die in Deutschland allerdings nur in Einzelfällen auftritt.

Eine Überdosierung von Vitamin B1 ist über die Nahrungsaufnahme kaum möglich. Wer Vitamin B1 aber über Nahrungsergänzungsmittel zuführt, sollte darauf achten, nicht mehr als 4 Milligramm Thiamin täglich zu sich zu nehmen. Eine Überdosierung kann Kopfschmerzen, Hautveränderungen und Juckreiz, Schweißausbrüche und in seltenen Fällen auch Benommenheit zur Folge haben.

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