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Latschenkiefer: Wirkung der Bergkiefer

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Kräuterlexikon  

Latschenkiefer

04.12.2015, 12:06 Uhr | om (CF)

Latschenkiefer: Wirkung der Bergkiefer. Die Latschenkiefer sorgt in Form von Ölen auch im Badezimmer für Entspannung. (Quelle: imago/blickwinkel)

Die Latschenkiefer sorgt in Form von Ölen auch im Badezimmer für Entspannung. (Quelle: blickwinkel/imago)

In den Bergen sorgt die Latschenkiefer für idyllische Landschaften. Der robuste Baum übersteht jedes Wetter. Etwas von seiner Kraft können Sie sich selbst zu eigen machen: Wie das geht, lesen Sie hier.

Pflanze

Die Latschenkiefer (Pinus mugo) ist ein immergrüner Nadelbaum, der in den Gebirgsregionen von Süd- und Mitteleuropa wächst. Sie bildet dabei eine Unterart der Bergkiefer. Der Baum, der eine schuppige Rinde aufweist, erreicht eine Höhe von bis zu fünf Metern. Die Latschenkiefer besitzt sowohl weibliche als auch männliche Blüten, die von Mai bis Juli blühen. Sie unterscheiden sich optisch: Die weiblichen Blüten bilden rote Zapfen, die männlichen Blüten sind wiederum von einer gelblichen Färbung.

Verwendete Pflanzenteile

Die Nadeln, aber auch die Zweigspitzen der Latschenkiefer werden weiterverarbeitet.

Inhaltsstoffe

  • ätherisches Öl (Latschenkieferöl)

Wirkung

Durch Destillation wird das Latschenkieferöl gewonnen, das sowohl innerlich als auch äußerlich genutzt werden kann. Inhaliert wirkt Latschenkiefer bei Erkrankungen der Atemwege stark schleimlösend. Auch als Zusatz im Bad kann diese Wirkung erzielt werden. Zusätzlich sorgen die antibakteriellen Eigenschaften der Kiefer für eine schnellere Genesung.

Äußerlich angewendet regt Latschenkiefer die Durchblutung an und hilft so bei der Entkrampfung der Muskeln, was bei Rückenbeschwerden oder auch Muskelkater sehr hilfreich sein kann. Es sollten nur zwei bis drei Tropfen auf Haut oder Wasser angewendet werden.

Nebenwirkungen

Die äußerliche Anwendung von Latschenkiefer als Salbe kann Hautirritationen zur Folge haben. Es sollte daher auf eine niedrige Konzentration geachtet werden.

Bei Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems ist es ratsam, die Verwendung mit dem Hausarzt abzusprechen. Dasselbe gilt für Asthmatiker. Kleinkinder und Säuglinge sollten nicht mit Mund oder Nase mit ätherischem Öl in Kontakt kommen.

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