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Malve: mehr zur Heilwirkung der Heilpflanze

27.05.2016, 14:00 Uhr | tl (CF)

Malve: mehr zur Heilwirkung der Heilpflanze. Die Malve wirkt als Heilmittel gegen Erkältungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Malve wirkt als Heilmittel gegen Erkältungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die wilde Malve wird heutzutage oftmals nur noch als Unkraut wahrgenommen – eigentlich ein Irrtum, denn die heilenden Eigenschaften der Pflanze sind vielfältig einsetzbar und leisten besonders bei grippalen Infekten wertvolle Hilfe.

Pflanze

Von der Malve existieren 20 bis 30 Arten. Die Bekanntesten sind dabei die wilde Malve (Malva sylvestris) und die Weg-Malve (Malva neglecta). Als Heil- und Küchenkraut ist die wilde Malve jedoch weiter verbreitet. Die Pflanze kann eine Höhe zwischen 40 und 140 Zentimetern erreichen. Die Blätter der Malve sind meist fünf- bis siebenlappig und wachsen wechselständig am Stängel. Sie sind behaart und am Rand gezähnt. Im Frühsommer bildet die Malve rosa bis violett gefärbte Blüten.

Verwendete Pflanzenteile

Junge Malvenblätter können in Salaten verwendet werden oder, wie in Spanien und Italien üblich, einfach mitgekocht oder mitgebraten werden. Daneben eignen sich die Blätter und Blüten zur Linderung von Erkältungsbeschwerden.

Inhaltsstoffe

  • Polysaccharide
  • Galaktose
  • Glukose
  • Xylose
  • Anthocyane
  • Gerbstoffe
  • Flavonoide

Wirkung

Die besondere Reiz lindernde Wirksamkeit der Malve hängt mit den enthaltenen Schleimstoffen zusammen. Daher wird sie vor allem gegen Erkältungen und Beschwerden im Hals- und Rachenraum genutzt. Die häufigste Form der Zubereitung ist dabei der Malventee. Bei entzündeten Stellen der Mundschleimhaut, bei Husten, Halsschmerzen oder im Magen-Darm-Trakt können Malvenpräparate ebenfalls Linderung verschaffen. Die Schleimstoffe legen sich dabei über die Schleimhaut und bilden dort eine Art Schutzschicht.

Nebenwirkungen

Gelegentlich werden Wundumschläge aus frischer Malve empfohlen. Jedoch wird heutzutage von dieser Behandlungsmethode abgeraten. Auf diesem Wege kann es nämlich zu Infektionen kommen, falls sich auf der Oberfläche der Pflanze Fremderreger befinden.

Interessantes

Die Malve ist seit der Antike als wirksame Arznei bekannt. Im Mittelalter galt sie gar als universelles Arzneimittel. Die Pflanze wurde dabei sowohl innerlich als auch bei äußerlich angewendet und wurde sogar bei Tuberkolose empfohlen. Auch gegen Schlangenbisse soll das Wunderkraut genutzt worden sein.

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