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Lorbeer und Lorbeerblätter: Heilwirkung und Anwendung

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Kräuterlexikon  

Lorbeer

03.06.2016, 12:33 Uhr | rk (CF)

Lorbeer und Lorbeerblätter: Heilwirkung und Anwendung. Die grün-gelbe Blüten entwickeln sich im Spätsommer zu schwarzen Beerenfrüchten. (Quelle: imago/blickwinkel)

Die grün-gelbe Blüten entwickeln sich im Spätsommer zu schwarzen Beerenfrüchten. (Quelle: blickwinkel/imago)

Als Küchengewürz erfreuen sich die Blätter des Lorbeers ungebrochener Beliebtheit. Sein herb-aromatisches Aroma verleiht Speisen nicht nur Würze, sondern regt gleichzeitig die Verdauung an. Erfahren Sie mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Echter Lorbeer (Laurus nobilis) gehört zur Familie der Lorbeergewächse. Der immergrüne aromatische Strauch oder Baum, der auch als Gewürzlorbeer bezeichnet wird, kann bis zu zehn Meter hoch werden. Zu erkennen ist Lorbeer an seinen ovalen dunkelgrünen Blättern, die eine ledrige Konsistenz aufweisen.

Die weiblichen Pflanzen tragen von April bis Mai unscheinbare grün-gelbe Blüten. Diese entwickeln sich aber im Spätsommer zu schwarzen Beerenfrüchten. Heimisch ist der Laurus nobilis in Kleinasien, wo er unter anderem an Hängen wächst.

Verwendete Pflanzenteile

Die Laubblätter der Pflanze werden genutzt. Darüber hinaus wird aus den Früchten ein Lorbeeröl gewonnen.

 Inhaltsstoffe

  • Ätherische Öle
  • Flavonoide
  • Bitterstoffe
  • Borneol
  • Valeriansäure

Wirkung

Die ätherischen Öle in den Blättern des Lorbeers sollen die Magensäfte anregen und daher appetitanregend wirken. Von jeher werden die Lorbeerblätter deshalb als Gewürz in Speisen verwendet. Äußerlich angewendet, kann die leicht narkotisierende Wirkung der ätherischen Öle Hautausschläge und rheumatische Beschwerden lindern. Auch gegen Frauenbeschwerden wird Lorbeer teilweise eingesetzt.

Nebenwirkungen

Es sind keine unerwünschten Nebenwirkungen bekannt. In der Schwangerschaft sollte Lorbeer allerdings nur in Maßen verwendet werden.

Interessantes

Lorbeer wurde schon von alters her als Heil- und Gewürzpflanze gewürdigt. Darüber hinaus hatte das Kraut in der Antike aber auch kultische Bedeutung. Die Blätter der Pflanze waren dem Gott Apoll geweiht. Im alten Rom wurden Kränze aus den Blättern beispielsweise als Hochachtung an Feldherren und Sieger der Olympischen Spiele verliehen.

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