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Bilsenkraut: Wirkung und Anwendung in der Homöopathie

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Bilsenkraut: gefährliche Heilpflanze

01.11.2016, 12:15 Uhr | om (CF)

Bilsenkraut: Wirkung und Anwendung in der Homöopathie. Mit dem Schwarzen Bilsenkraut wurde angeblich der Vater von Hamlet getötet. (Quelle: imago/blickwinkel)

Mit dem Schwarzen Bilsenkraut wurde angeblich der Vater von Hamlet getötet. (Quelle: blickwinkel/imago)

Das Schwarze Bilsenkraut ist mit Vorsicht zu genießen: Die Pflanze aus der Gattung der Bilsenkräuter ist stark giftig und darf allenfalls in homöopathischen Dosen verwendet werden. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Die Bilsenkräuter gehören zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Das Schwarze Bilsenkraut (Hyoscyamus niger) ist eine der bekanntesten Arten dieser Gattung. Es kommt in Europa, Asien und Afrika vor. Die Pflanze blüht etwa von Juni bis Oktober, die Blüten sind trichterförmig und gelblich-violett geädert. Die komplette Pflanze ist sehr giftig.

Verwendete Pflanzenteile

Die Blätter und die Samen des Schwarzen Bilsenkrauts werden medizinisch verwendet.

Inhaltsstoffe

  • Alkaloide
  • Gerbstoffe
  • Cumarine

Wirkung

Das Bilsenkraut wirkt narkotisch und halluzinogen. Angewendet wird das Kraut in der Homöopathie zum Beispiel bei Schmerzen, Fieber, Entzündungen, Husten und Asthma. Das Bilsenkraut wurde früher auch als berauschende Droge konsumiert. Beispielsweise wurden Blätter und Samen geraucht oder die Samen dem Bier beigegeben. Dies konnte jedoch leicht zu Vergiftungen führen.

Nebenwirkungen

Das Schwarze Bilsenkraut darf aufgrund seiner Giftigkeit nur in verdünnten homöopathischen Dosen oder in verschriebenen Fertigpräparaten eingenommen werden. Bei Überdosierung drohen Nebenwirkungen wie Halluzinationen und Verwirrtheit, Hautrötungen und Herzrhythmusstörungen. Eine Vergiftung kann zur Bewusstlosigkeit und auch zum Tod durch Atemlähmung führen.

Interessantes

Das Bilsenkraut wird in der deutschen Übersetzung von Shakespeares "Hamlet" als die Pflanze erwähnt, deren Gift Hamlets Vater tötete. Ob diese sprachliche Übertragung (im Original: "Hebenon" beziehungsweise "Hebona") jedoch korrekt ist, ist nicht eindeutig geklärt.

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