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Bundesinstitut warnt  

Gefälschtes Medikament wird in Apotheken verkauft

02.06.2017, 07:56 Uhr | Arne Meyer, dpa, jb

Gefälschtes Medikament wird in Apotheken verkauft. Fälschung des Arzneimittels Harvoni® 90 mg / 400 mg Filmtabletten (Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

Fälschung des Arzneimittels Harvoni® 90 mg / 400 mg Filmtabletten (Quelle: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte)

In Apotheken in Nordrhein-Westfalen ist ein gefälschtes Medikament aufgetaucht: "Harvoni 90 mg / 400 mg Filmtabletten". Betroffen sind vor allem Hepatitis-C-Patienten. 

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt vor einer Fälschung des Arzneimittels "Harvoni 90 mg / 400 mg Filmtabletten" der Firma Gilead. Die Fälschung sei auf den deutschen Markt gelangt und in einer Apotheke in Nordrhein-Westfalen entdeckt worden, teilte das Bundesinstitut mit. Die gefälschten Tabletten seien weiß und nicht wie üblich orange. Verpackung und Tablettenform entsprechen demnach dem Original. Weiterhin heißt es laut Bundesinstitut: "Die Packungen tragen die Chargenbezeichnung 16SFC021D (Verfallsdatum 06/2018), bei der es sich um eine real existierende Charge für den deutschen Markt handelt."

Wofür wird "Harvoni 90 mg / 400 mg Filmtabletten" genommen?

Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen zur Behandlung der chronischen Hepatitis C angewendet. "Wir weisen Patienten dringend darauf hin, das Arzneimittel nicht einzunehmen", sagte ein Sprecher. Die Herkunft der Fälschung sowie der Inhalt der Tabletten würden derzeit untersucht. Zunächst war unklar, ob bei der Einnahme ein gesundheitliches Risiko besteht.

Was können Patienten tun?

Das Bundesinstitut warnt vor der Einnahme der gefälschten Produkte. Stattdessen sollten sich Betroffene "an ihren behandelnden Arzt oder ihren Apotheker wenden, um das weitere Vorgehen mit ihm abzusprechen", rät das Bundesinstitut.

Es ist allerdings ratsam zuerst den Arzt aufzusuchen. Für den Austausch der Medikamente benötigen Patienten eine ärztliche Verschreibung. Erst dann erhalten sie in der Apotheke ein neues Präparat. 


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