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Pilzinfektion im Mund: So tückisch ist der Mundsoor

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Bei Mundsoor brennt der Mund

18.05.2012, 17:55 Uhr | dapd/ T-Online, dapd, t-online.de

Pilzinfektion im Mund: So tückisch ist der Mundsoor. Pilzinfektionen im Mund sollten sofort behandelt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Pilzinfektionen im Mund sollten sofort behandelt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Rötungen und weißen Flecken im Mundraum sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich um Mundsoor, eine hartnäckige Pilzinfektion, handeln. Ein Experte sagt, woran Sie den Pilzbefall erkennen können und wer besonders gefährdet ist.

Mundsoor trifft vor allem Ältere

Ein Pilzbefall im Mundraum, sogenannter Mundsoor, kann sich bei zu später Behandlung ausbreiten. "Ursachen für die entzündete Mundschleimhaut können beispielsweise eine längere Antibiotika-Einnahme oder ein geschwächtes Immunsystem sein, weswegen gerade ältere Menschen sowie Krebs- und HIV-Patienten öfter betroffen sind", erläutert Wolfgang Hornberger vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Mundtrockenheit sei ein weiterer Risikofaktor für eine Pilzinfektion. "Aber auch bei Säuglingen ist Mundsoor nicht selten, da bei ihnen die Besiedelung der Mundschleimhaut mit gesunden Keimen noch nicht gut ausgebildet ist."

Vorsicht bei Brennen im Mundraum

Mundsoor äußert sich durch eine starke Rötung mit weißen Flecken auf der Zunge und auch auf der Wangen-Innenseite. "Der Belag lässt sich schwer abwischen, darunter befinden sich zum Teil blutige Hautstellen. In schweren Fällen kann der Befall bis in die Speiseröhre reichen. Begleitend treten oft ein Brennen im Mundraum, ein unangenehmer Geschmack und Schluckbeschwerden auf", erklärt Hornberger.

Ein Kuss reicht

Kommt eine ausreichende Keimmenge in den Mundraum, kann sich der Pilzbefall schnell ausbreiten. Das kann durch einen Kuss, aber auch durch unsauberes Besteck und Gläser passieren. Von einfachen Hausmitteln gegen das Leiden raten Experten ab! Das Gurgeln mit Kamillentee zum Beispiel trockne die Mundschleimhaut nur weiter aus und schaffe so bessere Bedingungen für den Pilz, warnt der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Pilzabtötende Medikamente, sogenannte Antimykotika, in Form einer Tinktur oder Gurgel-Lösung, helfen in der Regel, den Belag innerhalb von etwa acht bis zehn Tagen wieder zu beseitigen. Wird der Pilzbefall nicht behandelt, kann er sich bis zur Speiseröhre ausbreiten und zu starken Schluckproblemen führen.

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