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Amöbe zerstört Gehirn: 18-jähriges Mädchen stirbt nach Badeausflug

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Tödlicher Badeausflug  

Amöbe frisst sich ins Gehirn von 18-jährigem Mädchen

28.06.2016, 11:28 Uhr | cme

Amöbe zerstört Gehirn: 18-jähriges Mädchen stirbt nach Badeausflug. "Naegleria fowleri" unter dem Mikroskop: Die Amöben dringen ins Gehirn ein.  (Quelle: cdc.gov)

"Naegleria fowleri" unter dem Mikroskop: Die Amöben dringen ins Gehirn ein. (Quelle: cdc.gov)

Der Parasit kroch durch die Nase ins Gehirn: Im US-Bundesstaat North Carolina ist eine 18-Jährige durch eine "hirnfressende Amöbe" gestorben. Die Geißeltierchen mit dem medizinischen Namen "Naegleria fowleri" verursachen eine Hirnhautentzündung, die fast immer tödlich verläuft.

Die junge Amerikanerin nahm an einem Rafting-Ausflug ihrer Kirche teil, wie der Nachrichtensender CNN berichtet. Dabei kenterte das Boot der 18-Jährigen und das Mädchen bekam Wasser in die Nase. Wenig später erkrankte es an einer seltenen Form der Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung). Am vergangenen Sonntag ist das Mädchen gestorben.

Wenn Wasser in die Nase kommt, wird es gefährlich

"Naegleria fowleri" kommt vor allem in Australien und den USA vor und lebt bevorzugt in warmen Gewässern, beispielsweise in Badeseen und unzureichend gechlorten Schwimmbädern. In einzelnen Fällen haben sich Menschen auch durch Leitungswasser infiziert.

Wer die Amöbe schluckt, hat nichts zu befürchten, wie die amerikanische Gesundheitsbehörde "Centers for Disease Control and Prevention" (CDC) mitteilt. Gelangt der Parasit allerdings in die Nase, kann er sich ins Gehirn fressen und dort die Hirnhautentzündung auslösen.

Nur wenige Betroffene überleben die Infektion

Symptome der Krankheit sind starke Kopfschmerzen, Fieber, Schwindel und Übelkeit. Später kann es zu Halluzinationen und Koma kommen. Laut CDC wurden in den vergangenen zehn Jahren in den USA 37 Fälle der seltenen Hirnhautentzündung beobachtet. 99,7 Prozent der Erkrankten sterben binnen 18 Tagen. Nur wenn die Infektion frühzeitig erkannt und behandelt wird, haben Betroffene eine geringe Überlebenschance.

Das Gewässer, in dem sich die 18-Jährige den tödlichen Parasiten zuzog, wird nun von der Gesundheitsbehörde untersucht. Es gehört zu einem Freizeitzentrum, in dem auch Profisportler trainieren.   

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