Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesundheitswesen >

Statt Arztbesuch: Onlinesprechstunden sollen bald möglich sein

...

Lockerung des Fernbehandlungsverbots  

Ärzte sollen Patienten bald auch ausschließlich online behandeln dürfen

24.02.2018, 12:43 Uhr | Reuters

Statt Arztbesuch: Onlinesprechstunden sollen bald möglich sein. Behandlung per Videochat: Das soll bald auch dann erlaubt sein, wenn sich Arzt und Patient zuvor noch nicht persönlich gesehen haben. (Quelle: Getty Images/KatarzynaBialasiewicz)

Behandlung per Videochat: Das soll bald auch dann erlaubt sein, wenn sich Arzt und Patient zuvor noch nicht persönlich gesehen haben. (Quelle: KatarzynaBialasiewicz/Getty Images)

Sich behandeln zu lassen, ohne das Haus zu verlassen, könnte bald Wirklichkeit werden. Ärzte werden demnächst Patienten vermutlich auch ausschließlich über das Internet behandeln dürfen.

Ärzte dürften Patienten künftig vermutlich auch ausschließlich online über Kommunikationsmedien wie Skype behandeln. Wie ein Sprecher der Bundesärztekammer bestätigte, ist eine entsprechende Änderung der Muster-Berufsordnung geplant.

Zurzeit werde darüber in den Landesärztekammern beraten und demnächst werde sich der Vorstand der Bundesärztekammer damit beschäftigen. Geplant sei ein Beschlussvorschlag für den Deutschen Ärztetag im Mai.

Bislang ist ein Kontakt vor Ort Voraussetzung

Bislang ist eine Fernbehandlung per Videochat oder Telefon nur möglich, wenn es mindestens ein Mal einen leibhaftigen Kontakt zwischen Arzt und Patient gegeben hat. Ausnahmen gibt es etwa im Rahmen von Modellversuchen in Baden-Württemberg, die die Debatte über bundesweite Änderungen ins Rollen gebracht haben.

Der "Spiegel" berichtete aus dem Protokoll einer Vorstandssitzung der Bundesärztekammer, in der die Lockerung des Fernbehandlungsverbots Thema gewesen sei. Künftig solle es demnach in der Berufsordnung heißen: "Eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über elektronische Kommunikationsmedien ist erlaubt, wenn dies im Einzelfall ärztlich vertretbar ist." Voraussetzung solle sein, dass der Patient über die "Besonderheiten" einer reinen Onlineberatung aufgeklärt wird und der Arzt alle Befunde und Behandlungen sorgfältig dokumentiert.

Eine Änderung der Muster-Berufsordnung müsste aber noch von den Landesärztekammern in ihre jeweiligen Berufsordnungen übernommen und von den Landesministerien für Gesundheit genehmigt werden.

Verwendete Quellen:
  • Reuters


Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
20% auf Mode mit dem Code 11586 - nur bis zum 26.04.18
gefunden auf otto.de
Anzeige
Endlich wieder Frühlingsgefühle! Jetzt bei Manufactum
alles für den Garten entdecken
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018