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"Töpfchen-Training"  

Im Alter von zwei Jahren mit "Töpfchen-Training" beginnen

27.05.2010, 13:02 Uhr | dpa, dpa

Im Alter von zwei Jahren mit "Töpfchen-Training" beginnen. Ein kleiner Junge sitzt auf einem Töpchen.

Eltern sollten auf die Signale ihres Kindes achten. (Bild: Imago) (Quelle: imago)

Kinder unter 18 Monaten sind in der Regel noch nicht bereit, das Töpfchen zu benutzen. Studien mit mehreren hundert Kindern hätten jedoch gezeigt, dass manche Kinder schon mit zwei Jahren das Töpfchen benutzten, andere erst im Alter von vier. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln hin. Nach den Forschungsergebnissen sei es sinnvoll, mit dem "Töpfchen-Training" zu beginnen, wenn das Kind etwa zwei Jahre alt ist. Fangen Eltern früher damit an, dauere es oft länger, bis sich ein Erfolg zeigt.

Voraussetzung für die Sauberkeitserziehung

Den Studien zufolge könne es hilfreich sein, einerseits auf die Signale des Kindes zu achten und dieses andererseits zu ermutigen. Kann das Kind sitzen und gehen, versteht es bereits die Anweisungen seiner Eltern, beginnt es, Dinge selbstständig meistern zu wollen und spürt es, wenn es "mal muss", sind wichtige Voraussetzung für die Sauberkeitserziehung erfüllt, so das IQWiG. Eltern sollten ihren Nachwuchs dann mit der Toilette oder dem Töpfchen vertraut machen und ihm erklären, wofür man es benutzt.

Ermutigen Sie Ihr Kind

In dem nächsten Schritt könnten die Eltern ihr Kind in regelmäßigen Abständen bekleidet aufs Töpfchen setzen - zum Beispiel, wenn sie selbst das Bad benutzen. Fühlt sich das Kind wohl, komme es ohne Windel aufs Töpfchen. Ist die Windel das nächste Mal voll, können Eltern das Kind zur Toilette bringen und dort die Windel leeren. Bald könnten sie ihr Kind dann für kurze Zeit ohne Windel herumlaufen lassen und es ermutigen, das Töpfchen zu benutzen. Macht das Kind Fortschritte, sollten ihm seine Eltern Kleidung anziehen, die es schnell selbst ausziehen kann. Wichtig ist, dass Mutter und Vater ihr Kind zwar loben, aber sie sollten niemals schimpfen - auch wenn der Nachwuchs doch einmal in die Hose macht.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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