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Nichts zu trinken geben!  

Wie reagieren, wenn Ihr Kind plötzlich ohnmächtig wird?

27.03.2017, 15:54 Uhr | dpa-tmn

Wie reagieren, wenn ihr Kind ohnmächtig wird?. Ein Mädchen liegt auf dem Sofa und hält sich die Hand an die Stirn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Symbolbild/grinvalds)

Wenn Kinder plötzlich umkippen, könnte dahinter eine Synkope stecken (Quelle: Symbolbild/grinvalds/Thinkstock by Getty-Images)

Es ist nur ein kurzer Moment, aber der kann für Eltern sehr beängstigend sein: Das Kind wird ohnmächtig. Ärzte sprechen dann von einer Synkope.

Die ist meist harmlos, sagt der Kinderkardiologe Prof. Herbert E. Ulmer vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Dahinter stecke in der Regel eine kurzfristige Störung des Herz-Kreislauf-Systems.

Während einer Synkope sollte das Kind nichts trinken

Kippt ein Kind um, sollten Umstehende dafür sorgen, dass es dabei nicht stürzt. Man legt das Kind auf den Rücken und hebt die Beine gestreckt an. Kleidung kann man etwas lockern, in geschlossenen Räumen hilft es der Herzstiftung zufolge, ein Fenster zu öffnen. "Während der Synkope dürfen Eltern dem Kind auf keinen Fall etwas zu trinken geben", warnt Ulmer. Sonst könnte es sich verschlucken. "Wenn es wieder wach ist, braucht es dagegen meist viel Flüssigkeit", sagt der Kinderkardiologe.

Ein Notarzt sollte unter der Nummer 112 herbeigerufen werden, wenn das Kind nicht nach zwei Minuten wieder ansprechbar ist, wenn sein Herz rast oder nur noch langsam schlägt, wenn es anhaltend krampft oder offensichtlich schlecht Luft bekommt. Auch wenn das Kind einen bekannten Herzfehler hat, sollte ein Arzt kommen.

Wodurch eine Synkope hervorgerufen wird

Eine Synkope wird häufig durch zu langes Stehen, zu wenig Flüssigkeit oder zu wenig Schlaf ausgelöst. Das Gehirn wird dann kurzzeitig nicht mehr gut genug durchblutet, und die Muskelspannung geht verloren. 40 Prozent aller Synkopen betreffen Kinder und Jugendliche.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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