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Ekel löst Herpes aus

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Wissenschaftlich nachgewiesen  

Ekel löst Herpesbläschen aus

11.02.2016, 13:55 Uhr | vdb/jlu/t-online

Ekel löst Herpes aus. 486254774 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

486254774 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Herpes wird durch ein Virus übertragen. Doch Ekel kann die Erkrankung zum Ausbruch bringen. Das ergab eine Studie an der Universität Trier. Das Ergebnis: 40 Prozent der Patienten, die das Virus in sich tragen, bekamen durch provozierten Ekel erneute Herpesbläschen. Zwölf Fakten über Herpes.

40 Prozent bekamen aus Ekel Herpes

Bei der Untersuchung wurde 91 Probanden getestet, bei denen es häufig zu Herpesausbrüchen kommt. Sie wurden in zwei Gruppen unterteilt: Einer Probantengruppe wurde schmutziges Geschirr vorgesetzt, das die Teilnehmer als ekelhaft empfanden. Die andere Gruppe erhielt neutrale Gegenstände. Das Ergebnis: Bei 40 Prozent der Personen aus der ersten Gruppe bildeten sich nach dem Versuch Herpesbläschen.

Geschwächte Immunabwehr schuld?

Außerdem fand sich im Blut der "Ekel"-Gruppe eine erhöhte Konzentration des Botenstoffes TNF-alpha. Er ist ein Hinweis auf eine erhöhte virale Aktivität. Die andere Testgruppe blieb von Herpesbläschen verschont. "Vermutlich hat eine Schwächung der Immunabwehr zur Aktivierung des Virus geführt", so Biopsychologin Dr. Angelika Buske-Kirschbaum im Gespräch mit der "Apothekenumschau".

Fast jeder ist mit Herpes infiziert

Bei Lippenherpes handelt es sich um eine Infektion mit Herpes-Simplex-Viren. Experten gehen davon aus, dass über 85 Prozent der Weltbevölkerung infiziert sind. Da die Erreger weit verbreitet sind, erfolgt die Erstinfektion meistens im Kindesalter. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch: Die Viren können durch Hautkontakt mit einem Infizierten in den Körper gelangen, etwa beim Küssen. Möglich ist aber auch eine Tröpfcheninfektion durch Husten oder Niesen. Die Gefahr, sich über infizierte Gegenstände wie Gläser anzustecken, ist hingegen gering. "Außerhalb des Menschen trocknen die Viren schnell aus und sind damit nicht mehr ansteckend", weiß der Hautarzt.

UV-Strahlung begünstigt Lippenherpes

Das Tückische: Die erste Infektion verläuft in der Regel ohne Symptome. Hinzu kommt, dass die Viren nicht immer aktiv sind, sondern sich in den Nervenknoten verstecken. Viele wissen daher nicht, dass sie den Erreger in sich tragen. Herpes bricht nur aus, wenn die Viren aus ihrem Schlummerzustand erwachen. Die häufigsten Auslöser für ein schwaches Immunsystem seien UV-Strahlung, eine Erkältung und Medikamente wie Kortison. Doch auch Stress oder Ekel kann nachweislich eine Rolle spielen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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