Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Herz-Kreislauf >

Schmerzen in den Beinen können auf Herzinfarkt hinweisen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Arteriosklerose  

Schmerzen in den Beinen können auf Herzinfarkt hinweisen

12.09.2012, 11:03 Uhr | dpa/nho

Schmerzen in den Beinen können auf Herzinfarkt hinweisen. Bei Schmerzen in den Beinen unbedingt auch das Herz untersuchen lassen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Schmerzen in den Beinen unbedingt auch das Herz untersuchen lassen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Ziehen in der Wade oder ein stechender Krampf im Bein sind eine oft unterschätzte Gefahr. Denn die Symptome sind nicht immer Folge einer zu hohen Belastung, sondern können auch Vorzeichen für einen Herzinfarkt sein. Die Deutsche Herzstiftung erklärt, wie die Symptome mit dem Herzen zusammenhängen und gibt Tipps zur Vorbeugung.

Betroffene nehmen die Beschwerden nicht ernst

Schuld an schmerzenden Beinen kann eine Durchblutungsstörung sein, die durch arterielle Verschlüsse der Beine verursacht wird. Dieses Krankheitsbild wird als Arteriosklerose oder Gefäßverkalkung bezeichnet. Tritt diese in den Beinen auf, spricht man von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, umgangssprachlich auch Schaufensterkrankheit genannt. Die Betroffenen nehmen die Symptome oft nicht ernst, doch genau das ist das Problem. Die Schaufensterkrankheit erhöht das Risiko für eine koronare Herzkrankheit, die im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen kann, warnt die Deutsche Herzstiftung.

Auf die Symptome achten

Wachsam sollten Betroffene werden, wenn die Schmerzen beim Gehen auftreten und beim Stehenbleiben nachlassen. Gleiches gelte für Schmerzen, die sich beim Hinlegen in der Zehenregion bemerkbar machen, vor allem wenn das Aufstehen für Linderung sorgt. Beide Schmerzformen seien ein typisches Symptom einer Arteriosklerose, erklärt die Stiftung. Das Gefährliche dabei: Da die Beine bei einer Arteriosklerose im Vergleich zum Herzen häufig erst relativ spät betroffen sind, seien bei solchen Beinschmerzen die Herzgefäße oft schon deutlich verkalkt. Im Laufe der Zeit könne das zu einem Herzinfarkt führen. Betroffene sollten deshalb beim Arzt darauf bestehen, dass nicht nur Ihre Beine untersucht werden, sondern auch das Herz

Rauchen ist größter Risikofaktor

Das Rauchen ist der größte Risikofaktor für Gefäßverengungen. Nachweislich sind 80 bis 90 Prozent der Patienten Raucher. Die zweithäufigste Ursache ist Diabetes, gefolgt von einem erhöhtem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Thrombose sowie Übergewicht.

Erkrankung wird oft zu spät bemerkt

Meist bemerken Betroffene Zeichen einer peripheren Gefäßverkalkung erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium. Dabei verläuft die Krankheit in vier Stadien. In Phase eins bemerkt der Patient selbst noch nichts von der Arterienverengung. Für Phase zwei – die Schaufensterkrankheit – sind krampfartige Schmerzen in den Waden, Oberschenkeln und im Gesäß typisch. Wenn die Krankheit weiter fortschreitet, schmerzt es nicht nur beim Gehen, sondern auch während dem Sitzen oder Liegen. Im letzten Stadium der Krankheit bilden sich aufgrund der mangelnden Durchblutung nicht heilende Wunden. Spätestens dann sollte man dringend einen Arzt aufsuchen. Im schlimmsten Fall kann es sonst sogar zu einer Amputation kommen.

Gesunde Ernährung beugt vor

Sobald die Diagnose einer Arteriosklerose gestellt wurde, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Durchblutung zu verbessern und das Herzinfarkt-Risiko zu verringern. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto eher kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden. Dabei helfen auch Medikamente wie beispielsweise Aspirin, das blutverdünnend wirkt und einen Verschluss der Gefäße durch sich verklumpende Blutplättchen verhindern kann. Auch mit einer gesunden Ernährung und einer Gewichtsreduktion bei Übergewicht kann man weiteren Gefäßablagerungen vorbeugen. Die Herzstiftung empfiehlt regelmäßigen Sport in Kombination mit einer kalorienarmen, mediterranen Küche. Diese beinhaltet viel Gemüse, Obst und gesunde Fette. Raucher sollten unbedingt mit einer Entwöhnung beginnen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017