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Walnüsse können Diabetes-Risiko senken

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Ernährung  

Walnüsse beugen Diabetes vor

29.11.2015, 14:09 Uhr | hut

Walnüsse können Diabetes-Risiko senken. Walnüsse sind echte Multitalente. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Walnüsse sind echte Multitalente. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dass Nüsse gesund sind, verkünden Ernährungswissenschaftler schon lange. Eine Studie von 2013 belegte bereits, dass sie sogar Diabetes vorbeugen können. Studienteilnehmerinnen, die zwei- bis dreimal pro Woche eine Handvoll Walnüsse aßen, senkten damit ihr Diabetes-Risiko um ein Viertel.

Bereits ein geringer Verzehr zeigt Wirkung

Für die Studie der Harvard School of Public Health in Boston wurden knapp 140.000 Frauen zwischen 35 und 77 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht. Im Fokus der Forschung standen ihre Ernährungsgewohnheiten, insbesondere der Verzehr von Walnüssen und wie dieser sich auf die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes auswirkte. Dabei zeigte sich, dass Frauen, die mindestens zweimal pro Woche 28 Gramm Walnüsse zu sich nahmen, ihr Diabetes-Risiko um ein Viertel senken konnten.

Aber auch geringere Mengen zeigten Wirkung: Probandinnen, die nur einmal pro Woche ein paar Nüsse aßen, hatten im Vergleich zu denen, die gänzlich auf Nüsse verzichteten, ein um 13 Prozent vermindertes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Wer nur einmal im Monat Nüsse aß, konnte sein Risiko immerhin um vier Prozent senken.

Walnüsse sind echte Multitalente

Die Forscher aus Boston gehen davon aus, dass sich die Ergebnisse der aktuellen Diabetes-Studie auch auf Männer übertragen lassen. Walnüsse sind reich an gesunden Fettsäuren, die nachweislich Entzündungen lindern und vor Herzerkrankungen, Krebs und Arthritis schützen.

Diabetes ist kein unabwendbares Schicksal

Die Ergebnisse der aktuellen Studie bestätigen einmal mehr, dass Typ-2-Diabetes kein unabwendbares Schicksal ist. Neben gesunder Ernährung beugen zudem regelmäßiger Sport, ausreichend Schlaf und Normalgewicht der Entwicklung von Typ-2-Diabetes vor. Auch der Verzicht aufs Rauchen und ein geringer Alkoholkonsum gelten als wichtige Faktoren zur Vorbeugung, mit denen das Erkrankungsrisiko Studien zufolge um bis zu 80 Prozent gesenkt werden kann.

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