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Bluthochdruck-Tag 2016: Symptome und Folgen einer Hypertonie

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Bluthochdruck  

Das sind typische Warnzeichen für Hypertonie

19.12.2016, 10:23 Uhr | Nina Bürger

Bluthochdruck-Tag 2016: Symptome und Folgen einer Hypertonie. Bluthochdruck ist eine schleichende Erkrankung, die häufig über lange Zeit unerkannt bleibt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bluthochdruck ist eine schleichende Erkrankung, die häufig über lange Zeit unerkannt bleibt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bluthochdruck ist weit verbreitet. Jedoch wissen laut Angaben der Deutschen Herzstiftung zwischen sieben und zehn Millionen Menschen in Deutschland gar nicht, dass sie davon betroffen sind. Dabei ist ein zu hoher Blutdruck auf Dauer gefährlich.

Er ist der häufigste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Bleibt er unbehandelt drohen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzschwäche. Wir erklären, was erste Warnzeichen sind und wie Bluthochdruck behandelt werden kann.
 
"Menschen mit Bluthochdruck sind häufig Kranke, die sich wohl fühlen", schreibt die Stiftung Warentest in ihrem Ratgeber "Bluthochdruck. Vorbeugen, erkennen, behandeln". Manchmal sendet der Blutdruck jedoch Warnzeichen.
 
Von einem Arzt abklären lassen sollte man körperliche Symptome wie Kopfschmerzen in Kombination mit Schwindel oder Pochen an den Schläfen und Ohrensausen. Auch häufige Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Sehstörungen können auf einen erhöhten Blutdruck hindeuten. Weitere Anzeichen können eine rote Gesichtsfarbe, Nasenbluten, Schlafstörungen und Schmerzen in der Brust sein. Als zu hoch gilt ein Ruheblutdrucks über 140 mmHg systolisch (oberer Wert) und 90 mmHg diastolisch (unterer Wert).

Menschen mit Bluthochdruck fühlen sich oft fit

Typisch für Bluthochdruck ist, dass er häufig unerkannt bleibt. Das liegt daran, dass er keine Schmerzen mit sich bringt und von den Patienten nicht gespürt wird, warnt die deutsche Herzstiftung. Im Gegenteil: Menschen mit zu hohem Blutdruck fühlen sich oftmals besonders fit und leistungsfähig.

Sie sind eher weniger müde und besonders im Leben engagiert. Der hohe Blutdruck fällt häufig erst auf, wenn er Schäden an den Organen verursacht. Erst dann rückt er in das Bewusstsein der Patienten.

Gesunder Lebensstil senkt das Risiko

In 90 bis 95 Prozent der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck feststellen. Dennoch gibt es bestimmte Risikofaktoren. So vermuten Mediziner, dass neben genetischen Faktoren auch ein ungesunder Lebensstil eine große Rolle spielt. So kann Übergewicht ebenso wie Stress, Schlafmangel oder Alkohol den Blutdruck in die Höhe treiben. Auch zu viel Salz und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko erheblich.

Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten kann ein konkreter Auslöser festgestellt werden, zum Beispiel Nierenschäden, hormonelle Störungen oder die Einnahme von Medikamenten. Während im jüngeren Erwachsenenalter weniger Frauen als Männer an Hypertonie erkranken, nimmt die Anzahl der Frauen mit Bluthochdruck nach dem 50. Lebensjahr zu und nähert sich der Zahl der betroffenen Männer an. Grund dafür ist die Hormonumstellung in der Menopause.

Ab 40 Blutdruck regelmäßig messen

Um das Risiko Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen, sollte jeder seinen Blutdruck kennen. Besonders zu beachten ist, dass der Blutdruck mit dem Alter steigt. Die Empfehlung geht deshalb dahin, ab 40 Jahren mindestens einmal pro Jahr den Blutdruck checken zu lassen. Ab 50 sollte man das sogar halbjährlich tun, und wer in seiner nahen Verwandtschaft Fälle von Bluthochdruck hat, sollte seinen Blutdruck schon mit 30 oder früher regelmäßig messen lassen.

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