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Grippe oder Erkältung? So erkennen Sie die Unterschiede

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Achtung, Verwechslungsgefahr  

Grippe oder Erkältung? Das sind die Unterschiede

08.02.2018, 12:21 Uhr | akl, jb, t-online.de

Grippe oder Erkältung? So erkennen Sie die Unterschiede. Kranker Mann mit Taschentüchern (Quelle: Getty Images/Fouque Michaël)

Erkältung: Ob ein harmloser grippaler Infekt oder eine echte Influenza vorliegt, verraten die Symptome. (Quelle: Fouque Michaël/Getty Images)

Erkältungskrankheiten und Grippeviren haben jetzt Hochsaison. Für das Immunsystem ist der Kampf gegen die Erreger eine echte Herausforderung. Dann beginnt es im Hals zu kratzen, die Nase läuft und der Kopf schmerzt. Auch Fieber und Gliederschmerzen sind häufige Symptome. Doch wie unterscheidet sich eine harmlose Erkältung von einer gefährlichen Grippe? Die wichtigsten Krankheitsbeschwerden im Überblick.

"Mich hat die Grippe erwischt", schimpft so mancher Erkrankte frustriert und schnäuzt geräuschvoll in sein Taschentuch. Doch mit dieser Einschätzung liegen viele falsch. Zwar lässt der vom Arzt diagnostizierte grippale Infekt eine Grippe vermuten, tatsächlich handelt es sich aber um eine harmlose Erkältung.

Eine Erkältung beginnt schleichend, eine Grippe ist plötzlich da

Es sind die Symptome, die dem Arzt wertvolle Hinweise geben, um welche Erkrankung es sich handelt. Eine Erkältung beginnt schleichend. Meist macht sich zuerst ein unangenehmes Kratzen im Hals bemerkbar, das in den meisten Fällen zu starken Halsschmerzen übergeht. Im weiteren Verlauf beginnt die Nase zu laufen und die Schleimhäute schwellen an.

Der Betroffene hat das Gefühl, alles ist "zu". Weitere Symptome sind

  • Kopfschmerzen
  • Atmen durch die Nase ist erschwert 
  • schlechtes Hörvermögen
  • Druck auf den Ohren
  • schmerzhafter Husten

Grippe kann lebensbedrohlich werden

Anders ist es bei einer echten Grippe, von Medizinern auch Influenza genannt: Sie tritt plötzlich auf. Eben noch fühlt sich der Kranke gesund und im nächsten Moment leidet er unter starken Kopf- und Gliederschmerzen. Fieber und Schüttelfrost sind weitere Merkmale. In der Regel zeigt das Thermometer über 38 Grad. Ein Grippekranker kann den Alltag nicht mehr meistern und muss sich ins Bett legen. Starke Müdigkeit und Erschöpfung begleiten die Erkrankung. Auch um die Symptome Halsschmerzen, Husten und Schnupfen kommt der Betroffene nicht herum.

Der Krankheitsverlauf einer Grippe ist deutlich langwieriger als bei einer Erkältung. Manche Patienten brauchen sogar mehrere Wochen, bis sie wieder vollkommen genesen sind. Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem kann eine Grippe sogar lebensbedrohlich werden. 

Gegen Grippe kann man sich impfen lassen, gegen eine Erkältung nicht

Doch nicht nur beim Beschwerdebild gibt es Unterschiede, sondern auch bei den Auslösern. Bis zu 200 verschiedene Arten von Erkältungserregern sind bekannt. Da diese immer wieder ihre Beschaffenheit ändern, gelingt es dem Körper nicht, gegen sie immun zu werden. Auch eine Impfung gegen eine Erkältung gibt es nicht. Der Grund: Für die große Zahl an unterschiedlichen Viren ist es nicht möglich, einen Impfstoff zu entwickeln. Am besten ist es, das eigene Immunsystem ausreichend zu stärken. Tipps hierfür zeigt Ihnen unsere Fotoshow.

Anders sieht es bei einer Influenza aus. Gegen diese kann man sich impfen lassen, da die Grippe von bestimmten Virenarten ausgelöst wird. Das macht es auch meist möglich, die Impfung jedes Jahr den Veränderungen anzupassen. Am besten fragt man seinen Arzt, ob er die Immunisierung empfiehlt.

Bettruhe bei Erkältung nicht zwingend notwendig

Die Behandlung von Erkältung und Grippe ist ebenfalls unterschiedlich. Bettruhe gehört bei einer Grippe zu den wichtigsten Genesungsmaßnahmen. Zudem kommen oft Medikamente mit speziellen antiviralen Wirkstoffen zum Einsatz.

Eine Erkältung lässt sich wesentlich sanfter behandeln. Auch hier ist es jedoch ratsam, beim Arzt nachzufragen, was die Symptome lindert. Zusätzlich können Sie mit bestimmten Hausmitteln gegen die Erkältung kämpfen:

  • Hühnersuppe und heißer Ingwertee mit Honig wirken entzündungshemmend.
  • Gegen Ohrenschmerzen helfen Zwiebeln, die Sie zerkleinert in ein Handtuch wickeln und dieses dann auf Ihr Ohr legen. 
  • Hustenreize und Halsschmerzen lassen sich durch Halswickel mit beispielsweise Muskat lindern.
  • Hochkonzentrierter Salbeitee oder Salzwasser helfen gegen Halsschmerzen. Gurgeln Sie die Tinktur für ein paar Minuten. 
  • Gegen hartnäckigen Schleim, der sich beim Husten löst, hat sich Thymian bewert. Kochen Sie entweder Thymian auf oder geben Sie Thymiansirup in Ihr Getränk,
  • Trinken Sie ausreichend Kräutertee und versuchen Sie, regelmäßig zu inhalieren. Für letzteres eignen sich vor allem Kamille, Teebaumöl, Salz und Salbei. 
  • Damit Ihre Schleimhäute nicht noch weiter gereizt werden, sollten Sie zusätzlich auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen achten.
  • Weitere Tipps sehen Sie in unserer Fotoshow. Wenn Sie vor allem unter starkem Husten leiden, haben wir hier Omas Hausmittel gegen Husten für Sie.

Eine Woche ausruhen reicht meist

Im Gegensatz zu einer Grippe hält eine Erkältung mit ausreichend Ruhe und den entsprechenden Hausmitteln nicht lange an. Nach einer Woche ist in der Regel alles überstanden. Sollten Sie nach mehreren Tagen noch immer keine Besserung verspüren, suchen Sie am besten einen Arzt auf.  

Sport sollten Sie auch nach einer Erkältung erst wieder treiben, wenn die Symptome weitestgehend abgeklungen sind. Weitere Mythen rund um die Erkältung haben wir hier zusammengefasst. 

Eine Erkältung in der Schwangerschaft schadet oft nicht

Wenn Sie während Ihrer Schwangerschaft unter Husten, Schnupfen und Heiserkeit leiden, können Sie beruhigt sein. So lange die Symptome nicht zu stark sind, schadet diese kleine Erkältung dem Baby in Ihrem Bauch nicht. Auch starkes Husten oder Niesen werden durch das Fruchtwasser ausreichend abgefedert.

Allerdings sollten Sie auf eine schonende Behandlung Ihrer Erkältung achten, da alles, was Sie einnehmen, durch die Nabelschnur an das Baby weitergeleitet wird. Setzen Sie daher, wenn Sie schwanger sind vor allem auf Hausmittel sowie natürliche Medikamente. Wichtig ist auch, dass Sie sich umfangreich von Ihrem Arzt beraten und betreuen lassen. Vor allem in der Frühschwangerschaft sollten Sie die Erkältung entsprechend ernst nehmen und einen Arzt um Rat fragen.

Zusätzlich sollten Sie darauf achten, wie Ihr Kind auf die Hausmittel oder Mittel aus der Natur reagiert. Verspüren Sie ein Unwohlsein, sollten Sie die Behandlung abbrechen. 

Wie Sie nicht mehr so schnell krank werden, erfahren Sie hier.

Verwendete Quellen:
  • juvalis Apotheke
  • Eltern.de
  • praxisvita
  • eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.


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