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Hantavirus: Zahl der Erkrankungen nimmt deutlich zu

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Gefährliche Infektion  

Zahlreiche Menschen an Hantavirus erkrankt

13.04.2017, 16:32 Uhr | dpa

Hantavirus: Zahl der Erkrankungen nimmt deutlich zu. Vor allem die Rötelmaus verbreitet in Deutschland die Hantaviren. (Quelle: dpa/Lehtikuva Kimmo Taskinen/Lehtikuva_Oy)

Vor allem die Rötelmaus verbreitet in Deutschland die Hantaviren (Quelle: Lehtikuva Kimmo Taskinen/Lehtikuva_Oy/dpa)

Das Hantavirus ist zurzeit sehr aktiv. In ganz Deutschland hat die Zahl der Erkrankungen zugenommen. Einige Landesteile sind besonders betroffen.

Wie viele Erkrankungen wurden gemeldet?

Dem Robert Koch-Institut (RKI) seien bis Mitte März 136 Fälle gemeldet worden – deutlich mehr als im vergangenen Jahr mit 38 Fällen.

Allerdings schwankten die Zahlen von Jahr zu Jahr erheblich, sagte eine Sprecherin des RKI. Und 2016 sei ein Jahr mit sehr geringen Fallzahlen gewesen: Nur 282 Menschen seien damals erkrankt, 2012 seien es 2825 gewesen.

Wo tritt das Virus verstärkt auf?

Für Baden-Württemberg rechnen Experten derzeit mit mehr als 2440 Erkrankungen im Jahr 2017. "Die aktuellen Fallzahlen sprechen für eine erhöhte Hantavirus-Aktivität", sagte eine Sprecherin des Landesgesundheitsamtes. Im bundesweiten Vergleich gehört Baden-Württemberg nach RKI-Angaben zu den Ländern mit den meisten Fallzahlen.

Wie wird das Virus übertragen?

Grund für die hohen Zahlen sei der gute Ertrag der Buchen in den Wäldern im vergangenen Jahr. Dadurch habe es viele Bucheckern gegeben, die vor allem der Rötelmaus als Nahrung dienten. Die Rötelmäuse und andere Nagetiere übertragen das Hantavirus.

Welche Symptome gibt es?

Beim Menschen verursacht eine Infektion nach RKI-Angaben eine grippeähnliche Krankheit mit Fieber, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. Auch Blutdruckabfall und Nierenfunktionsstörungen bis zum -versagen können folgen.

Wie können Sie sich schützen?

Um sich zu schützen, sollten Menschen nach Expertenangaben vor allem in Gebieten mit viel Buchenwald den Kontakt mit Ausscheidungen von Nagern vermeiden – beispielsweise bei Holzarbeiten in Wald und Garten und bei der Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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